Programm
  • Mirga Gražinytė-Tyla

Uraufführung

Gilgamesch

  • Ballett von Ralf Dörnen
  • Musik von Michio Woirgardt
  • Auftragskomposition des Theaters Vorpommern

„Was könnte ich noch finden, was mir als Orientierung diente?“

Eine der ältesten und bedeutendsten Dichtungen der Menschheit, das etwa 3600 Jahre alte Gilgamesch-Epos, beschreibt die Suche nach dem ewigen Leben und den vergeblichen Versuch des Menschen, das eigene Schicksal zu verstehen. Der starke und kluge König Gilgamesch herrscht in Uruk. Er benutzt seine Macht, um das Volk zu unterdrücken. Erst durch die Begegnung mit dem Tiermenschen Enkidu erfährt Gilgamesch seine Grenzen und seine Endlichkeit als Mensch, denn als Enkidu stirbt, spürt er zum ersten Mal im Leben tiefen Schmerz. Gebrochen begibt sich Gilgamesch auf eine Reise zum unsterblichen Utnapischtim, in der Hoffnung, das Geheimnis des ewigen Lebens zu ergründen. Stattdessen muss er als Mensch erkennen, dass es eine höhere Macht gibt, die weder aufzuhalten noch veränderbar ist und letztlich das Gefüge der Welt bestimmt.

Ensemble

Licht Thomas Haack

Inszenierung & Choreographie Ralf Dörnen
Bühne & Kostüme Klaus Hellenstein
Dramaturgie Barbara Buck
Choreographische Assistenz Adonai Luna, Gisela Fontarnau Galea
Musikalische Assistenz Peter Hammer
Inspizienz Nadim Hussain

Besetzung


Gilgamesch, König von Uruk Stefano Fossat
Ninsun, Göttin - seine Mutter Bárbara Flora
Schamchat, Liebesdienerin Avah Painter
Ischtar, Göttin des Krieges und des sexuellen Begehrens Jemina Bowring
Utnapischtim, der weise Alte Lucas Praetorius

Ensemble: Volk, wilde Tiere, Ishtar´s Begleiter, Zedern, Vogelmenschen, Skorpione, Flut: 

Unterstützt von
Greifswald