9. Philharmonisches Konzert
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62
Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551, „Jupiter-Sinfonie“
Klassisch klingt die diesjährige Konzertsaison aus – und in C-Dur, der Tonart der Klarheit und Strahlkraft.
Den Auftakt bildet Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu „Coriolan“. Beethoven schrieb die Musik 1807 zu dem gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin, das zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits von den Spielplänen verschwunden war, sodass man Beethovens Komposition losgelöst vom Schauspiel als vielleicht erste eigenständige Konzertouvertüre auffassen darf.
Das sich anschließende Tripelkonzert ist ein äußerst seltenes Beispiel für ein Wiener klassisches Konzert mit drei Soloinstrumenten: Klavier, Violine, Violoncello und Orchester. Seit 2016 spielt das Trio Hélios dieses Werk immer wieder mit namhaften Orchestern in Frankreich und Deutschland.
Wolfgang Amadeus Mozarts große letzte C-Dur-Sinfonie bildet den Abschluss des Konzertes und der ganzen Saison. Der Terminus „Jupiter-Sinfonie“ stammt nicht von Mozart selbst, sondern wahrscheinlich von dem findigen Londoner Musikimpresario Johann Peter Salomon, der mit diesem Beinamen die Größe der Sinfonie betonte, die auch ohne diese Bezeichnung leicht in den musikalischen Olymp aufgestiegen wäre.
Besetzung
Luka Ispir (Violine), Raphaël Jouan (Violoncello), Alexis Gournel (Klavier)
Trio Hélios
Philharmonisches Orchester Vorpommern
Dirigent
Florian Csizmadia