Programm
  • Mirga Gražinytė-Tyla

Uraufführung

8. Philharmonisches Konzert

Nicolai Pfeffer an der Klarinette: Parry, Brahms & Mozart

„Musik darf das Ohr nie beleidigen, sondern muss vergnügen.“ Wolfgang Amadeus Mozart

Hubert Parry: Sinfonische Variationen 
Johannes Brahms: Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 
Bearbeitung für Klarinette und Orchester von Nicolai Pfeffer (Uraufführung) 
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 

Zu den populärsten Orchesterwerken Parrys zählen seine „Sinfonischen Variationen“. 1897, im Todesjahr von Johannes Brahms entstanden, geht Parry, obwohl Brahms zu einem seiner wichtigsten Vorbilder zählt, hier eigene Wege, indem er seinen 27 Variationen eine viersätzige Sinfonieform zugrunde legt. Drei Jahre vor seinem Tod komponierte Brahms sein letztes Kammermusikwerk, die Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2, die er für den Soloklarinettisten der Meininger Hofkapelle schrieb. Der Klarinettist Nicolai Pfeffer hat dieses Werk für Orchester bearbeitet und wird höchstpersönlich den Solopart in der Uraufführung der Orchesterversion übernehmen. Ebenfalls drei Jahre vor seinem Tod – und ein Jahr nach der Uraufführung der Oper „Don Giovanni“ – stellte Mozart im Jahr 1788 in kürzester Zeit seine drei letzten Sinfonien Nr. 39-41 fertig, von denen das Werk in Es-Dur, an Haydn gemahnend, den Konzertabend mit theatralischem Gestus beschließt.

Besetzung


Solist an der Klarinette Nicolai Pfeffer
Dirigent Florian Csizmadia