Konzertklasse

KLASSENPROJEKT ZU DEN KONZERTEN FÜR JUNGES PUBLIKUM UND ZU AUSGEWÄHLTEN PHILHARMONISCHEN KONZERTEN

In zwei Workshops lernen die Schüler*innen zunächst das Werk des jeweiligen Konzerts und das Instrumentarium des Orchesters näher kennen. Dann sind die eigene Kreativität und Spielfreude gefragt. Es wird geprobt, gemalt, erfunden, vielleicht auch getanzt. Mit ihrem Kreativbeitrag wird die Projektklasse selbst Teil der Aufführung. Zu ausgewählten Philharmonischen Konzerten sind Schüler*innen ab Klasse 9 eingeladen, mit einem eigenen Kreativbeitrag auf das Werk eines Komponisten des Konzerts zu antworten. Die Ergebnisse der Arbeit werden dann vor den Konzerten in den Foyers der Theater ausgestellt und / oder im Rahmen der Konzerteinführung präsentiert.

In diesem Jahr ist alles ein wenig anders und so können wir leider noch nicht genau sagen, was kommt. Wir hoffen natürlich, ganz bald, frühestens jedoch ab Januar, mit dem gesamten Philharmonischen Orchester Vorpommern auch wieder für unser junges Publikum im Grundschulbereich spielen und dann auch wieder Konzertklassenprojekte durchführen zu können.

Information und Anmeldung: N. N.

2019/20

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neue Slideshow

Klassenprojekte zu den Konzerten für junges Publikum

In der Spielzeit 2019/20 fanden Konzertklassenprojekte zu folgenden Konzert für junges Publikum statt:

Konzerte für junges Publikum

"Clara und der Nussknacker" (8+)

Für das Konzert mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky erarbeiteten jeweils eine Klasse der Grundschule "Karsten Sarnow" (Stralsund) und der Grundschule "Karl Krull" (Greifswald) in den Werkstätten Tanz (Tanzpädagogik: Perform[d]ance), Schauspiel und bildende Kunst umfangreiche Beiträge für die Konzerte in Stralsund und Greifswald.


"Die vier Jahreszeiten" (6+)

Durch Vivaldis Jahreszeiten reisten wir in den Konzerten in Stralsund und Greifswald mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern, jungen Tänzer*innen der Grundschule Andershof unter der Leitung von Tanzpädagoginnen des Vereins Perform]d]ance e.V. und spielerischen und bildnerischen Beiträgen von Schüler*innen der Grundschule Gerhart Hauptmann (Stralsund).


"Natur pur? Die Umweltdetektive unterwegs mit Ludwig van Beethoven" (10+)

Im Beethoven Jubiläumsjahr widmeten wir uns mit seiner 6. Sinfonie, der "Pastorale", Beethovens Verhältnis zur Natur und überprüften, wie es heute aussieht. Anknüpfend an das internationale "Beethoven Pastoral Project" verhandelten die beteiligten Schüler*innen und Musiker*innen ein zentrales Thema unserer Zeit und setzten ein künstlerisches Statement für den Klimaschutz. Da dieses Thema v.a. durch das Engagement junger Menschen in der jüngsten Vergangenheit virulent in den Fokus rückte, überließ es das Team auch hier Schüler*innen, zu dieser Ebene zu forschen, zu gestalten und als Detektiv*innen aktiv mit zu moderieren, um das was sie umtreibt, in der Auseinandersetzung mit Beethovens Musik, ihrem Publikum mitzuteilen. Beteiligt waren neben der Konzertpädagogik des Theaters und dem Philharmonischen Orchester, ein Kunstpädagoge der Jugendkunstschule Vorpommern Rügen, zwei Klassen der Stralsunder Jona Schule und eine Klasse der Greifswalder RegS Ernst-Moritz-Arndt.

2018/19

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Klassenprojekte zu den Konzerten für junges Publikum und dem Sonderkonzert "War Requiem"

Konzerte für junges Publikum:

"Musik sehen" (10+)

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op 36

Das Konzert für Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung haben verschiedenste Klassen und Gruppen Beethovens Musik in visuelle Beiträge umgesetzt. Dabei waren eine Projektgruppe der Schule für Hörgeschädigte aus Putbus, die unter Anleitung von Kunstpädagog*innen der Jugendkusntschule Vorpommern-Rügen einen Satz mit einer Live-Mal-Aktion begleiteten. Die Konzertklasse der Montessori Schule Greifswald erarbeitete zu verschiedenen Abschnitten des ersten Satzes Bilder, die aus der Bewegung des Stiftes zur Musik entstanden waren. Eine Gruppe des Förderzentrums Bergen vertanzte einen Satz unter Anleitung von Tanzpädagoginnen von Perform[d]ance e.V. Der Stopp-Motion Kurs der Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen erarbeitete eigens einen Film und der Lithographiekurs beeindruckte mit wunderschönen, von Beethovens Musik inspirierten Arbeiten. Die Moderationen wurden durch eine Gebärdendolmetscherin sichtbar.

 

"Peer und die Trolle" (8+)

Edvard Grieg: Peer-Gynt-Suiten 1&2 op. 46 und 55

Für das Greifswalder Konzert erarbeitete eine 5. Klasse der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" künstlerische Beiträge in den Disziplinen Malerei, Schauspiel und Tanz. Für das Stralsunder Konzert legten sich Schüler*innen einer 3. Klasse der Grundschule Gerhart Hauptmann ins Zeug.

 

Sonderkonzert

"War Requiem" (14+)

von Benjamin Britten

Schüler*innen des Musikkurses Klasse 11 der Martinschule haben sich gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Daniela Helten und der Konzertpädagogin Sabine Kuhnert intensiv mit Brittens „War Requiem“ auseinandergesetzt. Nach einer Einführung in das Werk beschäftigten sich die Schüler*innen zunächst in Kleingruppen mit verschiedenen musikalischen Elementen und/oder musikhistorischen und -theoretischen Aspekten zu je einem Satz des Requiems. Dazu entstanden Referate und Handouts für den Kurs und je eine Wandzeitung, die auch hier zu sehen ist. Nun ging es in die eigene kreative Auseinandersetzung zu inhaltlichen und musikalischen Bestandteilen der Sätze. Es entstanden u.a. Gedichte, Reden, Interviews und kleine Kompositionen und Improvisationen. All dies wurde aufgenommen und im Tonschnitt collagiert. Das Ergebnis war eine „Hörstraße“.

Unter dem nachfolgenden Link können die Soundcollagen angehört werden.

Soundcloud

2017/18

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Konzertklassenprojekte zum Konzert für junges Publikum "Heimat?"




Das Konzert für junges Publikum kam in Greifswald und Stralsund zur Aufführung. In jeder Stadt beteiligte sich eine Konzertklasse an dem Projekt. In Greifswald war das eine Klasse der Grundschule "Karl Krull", in Stralsund eine Klasse der Grundschule "Karsten Sarnow". Die Klassen beschäftigten sich in Workshops intensiv mit dem Hauptwerk des Konzerts "Die Moldau" und erarbeiteten dann in Werkstätten ihren Konzertbeitrag. Es wurde gemalt, auf einer Exkursion nach Heimatgeräuschen gesucht und sogar getanzt. Die Ergebnisse wurden dann Teil der Konzerte in Greifswald und Stralsund.

2016/17

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Konzertklassenprojekte zu den Konzerten für junges Publikum

"Der Zauberlehrling" & "Scheherazade"


DER ZAUBERLEHRLING

Zum Konzert für junges Publikum mit Ducas' "Der Zauberlehrling" erarbeiteten Schüler*innen der Jona Schule Stralsund unter Anleitung von Choreograph*innen der Vereins perform[d]ance im Rahmen ihres Kreativkurses ihre eigene vertanzte Version. Eine Klasse der Grundschule "Karl Krull" aus Greifswald beschäftigte sich in Workshops mit der Musik und entwickelte ihren eigenen Zauberlehrling Rap, der dann im Konzert unter Mitwirkung des Soloschlagzeugers des Orchesters zu erleben war.

 

SCHEHERAZADE

Im Konzert "Scheherazade" tauchten wir in die Märchen aus 1001 Nacht ein. Die Geschichten des Sultans, der Prinzessin Scheherazade, von Sindbad und dem Prinzen Kalender wurden von jeweils einer Konzertklasse in Stralsund und Greifswald in Bilder umgesetzt. Die Bilder verbunden mit der Geschichte und der wunderbaren Musik waren dann in den Konzerten zu erleben. Mit dabei war ein Klasse der Grundschule Karsten Sarnow in Stralsund und eine Klasse der Grundschule Greif.

MUSIK MALEN

Projekt zum 2. Philharmonischen Konzert - Response Rachmaninow

Komponisten ließen sich oft von außermusikalischen Inhalten zu ihren Kompositionen inspirieren. Im 2. Philharmonischen Konzert haben sich gleich zwei der drei Komponisten dem Symbolisten Arnold Böcklin verschrieben, dessen wohl bekanntestes Werk „Die Toteninsel“ auch schon August Strindberg beeindruckte und sich in seinem literarischen Schaffen widerspiegelte. Wie ein außermusikalisches Programm sich in eigener musikalischer Erfindung niederschlägt oder welches Bild die Musik in unseren Köpfen und dann auch auf Papier malt, wollten wir gemeinsam in diesem Projekt ausprobieren.



Für das Projket mit der Klasse 9c des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen auf Rügen, haben wir uns auf Rachmaninows "Die Toteninsel" fokussiert. In einem vierstündigen Einführungsworkshop entdeckten die SchülerInnen zunächst die Musik, ohne dass der programmatische Inhalt oder auch nur der Titel verraten wurden. Die einzelnen Abschnitte der Sinfonischen Dichtung wurden qualitativ beschrieben und in einer ersten künstlerisch gestalteten Mindmap festgehalten. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit begab sich die Gruppe schließlich zum Projekttag nach Stralsund. Nachdem Sie das Haus kennen lernen und einer musikalischen Probe beiwohnen konnten, ging es in die Jugendkunstschule, wo sie mit einer Kunstpädagogin an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiteten. Die Ergebnisse präsentierten sie im Rahmen der Konzerteinführung. Die von Ihnen urspünglich gefundenen beschreibenden Begriffe, arbeiteten sie zusätzlich auf. Nun konnten die Zuschauer ihrerseits überlegen, welche Schlagworte zu welchem Werk passen könnten.




Mitwirkende:


SchülerInnen der Klasse 9c des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen auf Rügen


Sabine Kuhnert (Musiktheater- und Konzertpädagogin, Theater Vorpommern)


Sabine Schubbe (Klassen- und Kunstlehrerin) und ElternvertreterInnen


Sylvia Knöpfel (Kunstpädagogin, Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen)

2015/16

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Tanzprojekt zum Jugendkonzert "Carmen"

Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums Demmin und der Jona Schul Stralsund beschäftigten sich gemeinsam mit einer Tanzpädagogin von perform[d]ance e.V. und der Konzertpädagogin mit ausgewählten Sätzen der Carmen Suiten. Im Konzert vertanzten Sie dann die Sätze und standen sogar gemeinsam mit dem Bariton Thomas Rettensteiner auf der Bühne.

Stimmen der Stadt

Projekt zum 1. Philharmonischen Konzert

„Surrogate Cities“ von Heiner Goebbels will, inspiriert von Hugo Hamiltons gleichnamigen Roman, einerseits das musikalische Portrait einer Stadt, andererseits eine Annäherung an deren Wirkung auf den Menschen sein. In den Sätzen „Die Faust im Wappen“, „In the Country of Last Things“ und „Surrogate“, die im ersten Philharmonischen Konzert zu hören sind, spielen die Elemente Sprache (Text von Hugo Hamilton und Paul Auster performt vom Stimmkünstler David Moss), Sampler (voraufgenommene Klänge) und live instrumental musizierte Stadt eine Rolle. Heiner Goebbels hat in seinem Werk die Großstadt abgebildet. Wie könnte das nun für unsere Stadt klingen? – Ein Experiment!



Die Klasse 11e des Hansa Gymnasiums und ihre Lehrerin Frau Steffan haben sich im Deutschunterricht mit Städtelyrik beschäftigt und zu verschiedenen Themen eigene Gedichte über ihre Heimatstadt Stralsund verfasst. Ausgehend von diesen Gedichten und ihrer subjektive Stadtwahrnehmung und Wertung wurde überlegt, wie Stadt klingt. Die SchülerInnen haben dementsprechend in einer Klangexkursion Sounds ihrer Stadt eingefangen und in einer Collage geschichtet, rhythmisiert, Atmosphären gebaut und vieles mehr.



Die Ergebnisse dieser Arbeit können Sie hier hören.



In der weiteren Arbeit mit diesen Collagen kamen auch die Elemente Sprache und Instrumente hinzu. Aus dem graphischen Bild der Collagen entstanden kleine „Partituren“, die jeweils 2 bzw. 3 Gruppen zu Beginn der Konzerteinführungen in Stralsund performt haben.

Pressestimmen/ Schülerstimmen

Ostseezeitung, 21.10.2015

(Swantje Schurig)

 

"Surrogate Cities darf man sich nämlich nicht wie jedes andere Konzertstück vorstellen. Das Orchester allein hat die Optik einer Skyline - so umfangreich und vielfältig sind die Instrumente, die Heiner Goebbels braucht, um die Geräusche einer Stadt wiedergeben zu können. Was nicht auf Instrumenten nachgeahmt werden kann, wurde mit Hilfe von Soundsamples von der Großstadt direkt ins Konzert gebracht. Klänge und Geräusche sind das Fundament, um die Goebbels sein Werk gesponnen hat. Und genau dieses Fundament haben die Schüler der 11e aufgegriffen und sich an ihm abgearbeitet.

 

'Es war etwas Besonderes und Interessantes, sich die Geräusche der Stadt so bewusst zu machen.' (Cindy Lenz)

 'Grundlage für die Collagen waren Gedichte, die wir über Stralsund schrieben.' (Jonas Redieck)

 '[...] Es war mal etwas anderes, ein Gedicht praktisch zu analysieren, denn das haben wir unterm Strich mit den Klangcollagen gemacht.' (Lara Reinhard)

'Mir hat der technische Teil am Projekt am Meisten Spaß gemacht' (Julius Löwen)"



Weitere Schülerstimmen:

Das war eine tolle Sache. David Moss ist der Beste!

Das Konzert fand ich super

Projekt war sehr cool. Viele neue Sachen gemacht. Man hatte viele Freiheiten in der Gestaltung.

Das Projekt war ganz gut. War mal was anderes.

Fazit: Sehr gutes Projekt (Idee) und Organisation

Am Anfang war es sehr speziell, aber zum Ende hin hat es viel Spaß gemacht! Und es hat Wiederholungsbedarf.

Sehr vielfältig und auch spaßig. Mal was anderes.

 

2014/15 Projekt zum 3. Philharmonischen Konzert

Arbeit zur "Fairy Queen Suite" von Purcell mit Schülern des Hansa Gymnasiums

Pressestimmen:

"[...] Gemeinsam mit [der Theaterpädagogin] Sabine Kuhnert hatten sich die Lehrer Katja Gräfe und Rainer Springer überlegt, Schule und Theater zusammen zu bringen. Beim 3. Philharmonischen Konzert wird unter anderem eine Suite aus Henry Prucells "The Fairy Queen" zu hören sein. Für eben diese Oper diente Shakespeares "Sommernachtstraum" als Vorlage. Das passte perfekt. So beschäftigte sich die Klasse fächerübergreifend in Musik mit der Suite und in Deutsch mit dem literarischen Stück selbst. [Seit den Herbstferien wurde dann regelmäßig geprobt. Die Präsentation des Ergebnisses fand in der Aula des Hansa Gymnasiums für Eltern, Freunde und Interessierte statt und diente gleichzeitig als Einführung für das Philharmonische Konzert.] Gestern besuchte die Klasse die Proben des Philharmonischen Orchesters, heute werden Oberon, Titania und die Elfen [in der Einfürhungsveranstaltung im Theater] selbst mit auf das Konzert einstimmen [und es natürlich besuchen]."

(Ostseezeitung 14.01.2014, Swantje Schurig)

2014/15 Projekt zum 7. Philharmonischen Konzert

Arbeit zu "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" mit Schülern der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" Greifswald

Schüler der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" in Greifswald haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Mussorgskij, einem Werk des 7. Philharmonischen Konzerts, auseinandergesetzt. Entstanden ist eine szenische und musikalische eigene Nacht auf dem kahlen Berge, Geschichten, Comics und vieles mehr, die sie im Rahmen der Konzerteinführung zum 7. Philharmonischen Konzert in Greifswald präsentieren werden.



9. Juni 2015, Greifswald


11. Juni 2015, Stralsund



Beginn der Einführung: 18.30 Uhr