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Dracula – Das Musical

Musik von Frank Wildhorn
Buch und Gesangstexte von
Don Black und Christopher Hampton

entwickelt von Don Black, Christopher Hampton, Frank Wildhorn und Des McAnuff
Original-Orchestrierung von Koen Schoots
Deutsch von Roman Hinze
Original-Broadwayproduktion von Dodger Theatricals und Joop Van Den Ende
in Zusammenarbeit mit Clear Channel Entertainment

Termine

Ob in Transsylvanien, auf hoher See oder in London – nirgends ist man mehr sicher. Überall treiben Graf Dracula und seine Vampir*innen ihr Unwesen. Denn seit dem Besuch des englischen Anwalts Jonathan Harker, bei dem Dracula einen Blick auf das Foto von Mina, Jonathans Verlobter, erhaschen konnte, folgt der Schlossherr nur noch seinem inneren Drang: Er will Mina für sich gewinnen! Dracula schleicht sich in ihre Gedanken, nimmt schließlich ganz und gar Besitz von ihr, so dass sie nicht anders kann, als ihren Gefühlen zu folgen und sich den dunklen Mächten hinzugeben. Einmal von einem Vampir gebissen, kommt jede Hilfe zu spät, sowohl von Jonathan als auch von einem so erfahrenen Vampirjäger wie Van Helsing …
So wie Dracula stets auf der Suche nach frischem Blut ist, war auch „Jekyll & Hyde“-Komponist Frank Wildhorn auf der Suche nach einem ewig aktuellen, „untoten“ Stoff. 2001 schuf er auf der Grundlage von Bram Stokers spätviktorianischem Briefroman ein ebenso bluttriefendes wie mitreißendes Musical, bestehend aus balladenartigen Pop-Songs und stimmgewaltiger Rock-Musik, das dem Dracula-Mythos einmal mehr Unsterblichkeit verleiht.

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PRESSESTIMME


"Dracula" muss Abstand halten
von Reinhard Amler
Stralsund. Es ist vollbracht: „Dracula“, der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, hat die Bühne des Stralsunder Theaters erklommen. Endlich. Denn nach über neun Monaten Wartezeit feierte das bereits für September 2021 geplante Musical von Frank Wildhorn Samstagabend seine Premiere. Viele Termine mussten zwischenzeitlich immer wieder wegen Corona abgesagt werden. Nun, bei einer Inzidenz von 0,9 im Landkreis Vorpommern-Rügen, gab es grünes Licht. Und sage und schreibe 100 Zuschauer durften das blutrünstige und gruselige Horrorspektakel miterleben. Bedingung war allerdings, dass jeder einen Nachweis über eine negative Testung, den kompletten Impfschutz oder die vollständige Genesung vorlegt. Dies wurde ebenso wie die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung streng kontrolliert. Verboten war sogar, vor der Vorstellung ein Glas Wein zu trinken. Eine Pause gab es nicht.
Stralsund. Es ist vollbracht: „Dracula“, der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, hat die Bühne des Stralsunder Theaters erklommen. Endlich. Denn nach über neun Monaten Wartezeit feierte das bereits für September 2021 geplante Musical von Frank Wildhorn Samstagabend seine Premiere. Viele Termine mussten zwischenzeitlich immer wieder wegen Corona abgesagt werden. Nun, bei einer Inzidenz von 0,9 im Landkreis Vorpommern-Rügen, gab es grünes Licht. Und sage und schreibe 100 Zuschauer durften das blutrünstige und gruselige Horrorspektakel miterleben. Bedingung war allerdings, dass jeder einen Nachweis über eine negative Testung, den kompletten Impfschutz oder die vollständige Genesung vorlegt. Dies wurde ebenso wie die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung streng kontrolliert. Verboten war sogar, vor der Vorstellung ein Glas Wein zu trinken. Eine Pause gab es nicht.
Stralsund. Es ist vollbracht: „Dracula“, der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, hat die Bühne des Stralsunder Theaters erklommen. Endlich. Denn nach über neun Monaten Wartezeit feierte das bereits für September 2021 geplante Musical von Frank Wildhorn Samstagabend seine Premiere. Viele Termine mussten zwischenzeitlich immer wieder wegen Corona abgesagt werden. Nun, bei einer Inzidenz von 0,9 im Landkreis Vorpommern-Rügen, gab es grünes Licht. Und sage und schreibe 100 Zuschauer durften das blutrünstige und gruselige Horrorspektakel miterleben. Bedingung war allerdings, dass jeder einen Nachweis über eine negative Testung, den kompletten Impfschutz oder die vollständige Genesung vorlegt. Dies wurde ebenso wie die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung streng kontrolliert. Verboten war sogar, vor der Vorstellung ein Glas Wein zu trinken. Eine Pause gab es nicht.
Stralsund. Es ist vollbracht: „Dracula“, der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, hat die Bühne des Stralsunder Theaters erklommen. Endlich. Denn nach über neun Monaten Wartezeit feierte das bereits für September 2021 geplante Musical von Frank Wildhorn Samstagabend seine Premiere. Viele Termine mussten zwischenzeitlich immer wieder wegen Corona abgesagt werden. Nun, bei einer Inzidenz von 0,9 im Landkreis Vorpommern-Rügen, gab es grünes Licht. Und sage und schreibe 100 Zuschauer durften das blutrünstige und gruselige Horrorspektakel miterleben. Bedingung war allerdings, dass jeder einen Nachweis über eine negative Testung, den kompletten Impfschutz oder die vollständige Genesung vorlegt. Dies wurde ebenso wie die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung streng kontrolliert. Verboten war sogar, vor der Vorstellung ein Glas Wein zu trinken. Eine Pause gab es nicht.
von Reinhard Amler

Es ist vollbracht: "Dracula", der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte, hat die Bühne des Stralsunder Theaters erklommen. Endlich. Denn nach über neun Monaten Wartezeit feierte das bereits für September 2021 geplante Musical von Frank Wildhorn Samstagabend seine Premiere. Viele Termine mussten zwischenzeitlich immer wieder wegene Corona abgesagt werden. Nun, bei einer Inzidenz von 0,9 im Landkreis Vorpommern-Rügen, gab es grünes Licht. Und sage und schreibe 100 Zuschauer durften das blutrünstige und gruselige Horrorspektakel miterleben. Bedingung war allerdings, dass jeder einen Nachweis über eine negative Testung vorlegt. Dies wurde ebenso wie die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung streng kontrolliert. Verboten war sogar vor der Vorstellung ein Glas Wein zu trinken. Eine Pause gab es nicht. Und selbst "Dracula" hatte sich auf der Bühne strikt an die Anordnungen des zuständigen Gesundheitsamtes zu halten. Zwar war der Graf im Gegensatz zu den Proben hier von der Maskenpflicht befreit, musste aber zusehen, wie er ohne Berührung Blut aus anderen Körpern saugen konnte. Auch das war eine Herausforderung.

Wer aber nun glaubte, dass all diese Einschränkungen die Stralsunder Theaterfreude abgeschreckt hätte, sah sich getäuscht. "Die Premierenkarten waren im Nu weg", berichtete Helga Haase von der Pressestelle des Theaters. Und auch für die noch folgenden vier Vorstellungen werden sie langsam rar, meinte sie.

Und das absolut zu Recht. Denn die Aufführung ist ein Knaller. Und das sowohl von der Musik, der Ausstattung als auch von den Stimmen her. Den "Dracula" singt und spielt Marco Vasalli, ein noch junger Bariton mit italienischen Wurzeln, den Gastverpflichtungen bereits an die Deutsche Oper Berlin, das Festspielhaus Baden-Baden oder die Staatsoper in Istanbul geführt haben. Das Theater Vorpommern hat ihn über eine Ausschreibung gewonnen. Vasalli ist allerdings kein ausgewiesener Musical-Darsteller, sondern in der Oper breit aufgestellt. Wie natürlich auch die ihn unterstützenden Solistinnen und Solisten aus dem Ensemble des Musiktheaters Vorpommern. Auch an sie geht ein großes Kompliment. Denn angefangen bei Semijon Bulinsky, der den Jonathan Harker verkörpert, bis hin zum Vampirinnen-Trio mit Fanny Gundlach, Katja Böhme und Galina Lis liefern alle phantastische Leistungen ab. Für die Leitung des Philharmonischen Orchesters Vorpommern ist David Behnke als 2. Kapellmeister zuständig. Auch ihm gelingt es, seine Musiker zu Höchstleistungen herauszufordern.

Die absolute Eins mit Sternchen hat sich aber Ausstatterin Eva Humburg verdient. Sie zauberte nicht nur das transilvanische Schloss Bistritz mit Gruseleffekt auf die Stralsunder Drehbühne, sondern sorgte auch mit ständigem Wechsel der Bilder, viel Nebel, grellem Licht, fliegenden Fledermäusen, Spots, Feuer, Regen und Spinnennetzen immer wieder für optische Abwechselungen. Selbst Kleinigkeiten, wie eine ständige wehende Gardine bei offenem Fenster, nimmt man als Zuschauer genüsslich wahr.

Das Theater Vorpommern hat für diese Inszenierung weder Kosten noch Mühen gescheut. Selbst die Anfertigung der Särge, die hinab in Grüfte getragen werden, und Draculas Zähne wurden mit Akribie und nach Vorlagen gefertigt. Für letzteren nahm ein Zahnlabor aus der Stadt Richtenberg die Gipsabdrücke. Auch "Nosferatu-Musik" erklingt. So heißen nicht nur eine Symphonie des Grauens und eine englische Gothik-Band, sondern auch ein Horrorklassiker von 1922 nach dem Schauerroman "Dracula" von Bram Stoker. Er entstand unter anderem in Rostock. 1979 wurde der Stoff mit Klaus Kinski in der Hauptrolle vor der Kulisse Wismars neu gedreht.

Regie im aktuellen Stralsunder Spektakel führt Manfred Ohnoutka. Der Mann ist ein Publikumsliebling am Theater Vorpommern. Der in wenigen Wochen scheidende Intendant Dirk Löschner sagte nach der Vorastellung, dass er ihn während seiner neun Jahre in Vorpommern viel begleitet habe. Denn hier war er nicht nur der Milchmann Tevje in "Anatevka", sondern auch Frank N. Furter in der "Rocky Horror Show" und König Artus in "Monty Pythons Spamalot". Jetzt ist er freischaffend und lebt in Lüneburg.

Löschner wirkte nach der Vorstellung sehr entspannt, fast wie erlöst: "Es tut so gut, Sie wieder hier im Haus zu haben. Nach dieser langen Durststrecke", sagte er ans Publikum gewandt. "Danke, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben". Löschner machte gleichzeitig Werbung für alle noch bis Ende Juni geplanten Vorstellungen. Dabei auch für die noch verbleibenden vier "Dracula"-Auftritte in Stralsund. Leider wird diese Inszinierung ja nicht in die neue Spielzeit übernommen, obwohl sie es absolut verdient hätte. Der ab 1. August wirkende Intendant Ralf Dörnen begründet dies mit seinem neuen Konzept. Aber vielleicht überlegt er sich das noch einmal. Denn hätte es die Freigabe für "Dracula" jetzt nicht gegeben, wäre diese wunderbare Inszenierung nie fürs Publikum erlebbar gewesen. Unvorstellbar.

Ostsee-Zeitung, Kultur, 7. Juni 2021