Text

Still ist mein Herz und harret seiner Stunde.
Gustav Mahler

1. Philharmonisches Konzert

Gustav Mahler
„Das Lied von der Erde“
Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg, vollendet von Rainer Riehn

Termine

In der Abgeschiedenheit seines Komponierhäuschens in Südtirol schrieb Gustav Mahler 1907 mit dem „Lied von der Erde“ eine seiner persönlichsten Kompositionen. Als Textgrundlage griff er dabei eine von Hans Bethge aus dem chinesischen übertragene Gedichtsammlung auf, die in ihrer eigenen Durchmischung fernöstlicher Lyrik und fin-de-siècle-Zeitgeist Mahlers Nerv getroffen hatte und ihn zu dieser besonderen Komposition veranlasste, die er selbst zunächst nicht zu „benamsen“ wusste, ihr dann aber den Titel „Das Lied von der Erde“ gab.

Wenige Jahre später setzte sich der Komponist Arnold Schönberg daran, eine Kammerfassung des Werkes für die Konzerte des Wiener „Vereins für musikalische Privataufführungen“ zu erstellen, um einem interessierten Publikum große Werke in kleinem Rahmen nahebringen zu können. Aufgrund der Schließung dieses „Vereins“ stagnierte das Projekt allerdings und wurde erst 1983 von dem Musikwissenschaftler und Komponisten Rainer Riehn wieder aufgegriffen und vollendet. Diese konzentrierte Fassung ermöglicht einen sehr genauen Einblick in Mahlers Werk und lässt ungeahnt tief blicken respektive hören.

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