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Annika Sofia Westlund

Sängerin

Annika Sofia Westlund wuchs in Pinneberg auf und widmete sich neben dem Cello- und Klavierunterricht bereits früh dem Gesang. Mit 13 Jahren begann sie ihren Gesangsunterricht bei der Hamburger Kammersängerin Gabriele Rossmanith und wurde ein Jahr später sowohl in die studienvorbereitende Ausbildung als auch in den LandesJugendChor Schleswig-Holstein aufgenommen. Ergänzt wurde ihre sängerische Ausbildung durch Meisterkurse bei erfahrenen Lehrer*innen wie Sibylla Rubens, Ulrike Sonntag, Ruth Frenk, Benjamin Bruns und Jan-Hendrik Roothering. Nach ihrem Abitur 2015 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Martina Rüping auf. Seit Beginn des Studiums hat die junge Mezzosopranistin bereits an einigen hochschuleigenen Projekten solistisch mitgewirkt, darunter eine Händel-Gala, die Zauberflöte (2. Knabe), „Backstage“ - eine Opernrevue des 20./21. Jahrhunderts und Händels Rinaldo (Eustazio). Zudem bildet sie sich fortwährend auf dem Gebiet der neuen Musik weiter, der ihr besonderes Interesse gilt. Im September 2016 wurde ihr im Duo mit der Pianistin Nora Wortmann ein Sonderpreis des österreichischen exil.arte bei dem Wettbewerb für verfemte Musik in Schwerin verliehen, worauf sie anschließend im Kulturhaus des Radio ORF in Wien auftraten. Auch im Bereich der Oratorien konnte die Sängerin bereits einige Erfahrungen als Solistin machen, wie unter anderem mit dem Mozart-Requiem, Bachs Weihnachtsoratorium und Magnificat, der Nelson Messe (Haydn) und dem Stabat Mater (Pergolesi). Sie konzertierte bereits mit diversen studentischen Orchestern aus Rostock und Berlin sowie der Norddeutschen Sinfonietta, dem Loh-Orchester Sondershausen, Elbipolis Hamburg und der Norddeutschen Philharmonie und war im letzten Sommer gleich zweimal bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu hören. Zuletzt sang sie die Dritte Dame in Mozarts Zauberflöte bei dem studentisch organisierten hochschulübergreifenden Projekt „Operation der Künste“.

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