Programm
  • Mirga Gražinytė-Tyla

Putbus Festspiele 2022

Liegestuhlkonzert I

  • Duo Wedell-Schepansky
  • Julius Schepansky (Akkordeon), Johann Kaspar Wedell (Violone)

LUFT - das Thema der Festspiele auf einer musikalischen französischen Reise mit dem DUO Schepansky-Wedell in einem besonderen Ambiente am Strand hinter dem Badehaus Goor in Lauterbach erleben, dabei gemütlich im Liegestuhl Platz nehmen und den Blick über den Rügischen Boden schweifen lassen. Das wird Genuss pur, verspricht der Förderverein Theater Putbus als Initiator dieses Konzerts im Rahmen der PUTBUS FESTSPIELE. 

Programm:
Werke von Jean-Baptiste Barrière, Gabriel Fauré, Ernest Chausson & Nadia Boulanger

(Technischer Veranstaltungshinweis: Parkplatz in Lauterbach, Richtung Haus Goor, hinter den Bahngleisen. Wer eigene Campingmöbel mitbringen möchte, kann auch gern darauf Platz nehmen.
Bei schlechten Wetter findet das Konzert in der „Marina im Jaich“ in Lauterbach statt. , Schlechtwettervariante)


Für Julius Schepansky (1998) bedeutet das Musizieren, den größtmöglichen Kontakt zu sich selbst herzustellen. Auf der Bühne gelingt es ihm, seinem Publikum mit Hilfe der Musik ehrlich gegenüberzutreten und seine Persönlichkeit zu offenbaren.

Mit seiner Neugierde und Offenheit erweitert Julius Schepansky sein Repertoire stetig und fängt an, Programme für unterschiedlichen Besetzungen nach eigenen Vorstellungen zusammenzustellen.

Als Jazzpianist ist das Komponieren für eigene Bands ein wichtiger und erfüllender Teil seiner Arbeit. Gemäß dem Motto „Freedom of Ideas“ folgt er seinem unentwegten Drang der Neuentdeckung.

Julius Schepansky begann sich im Alter von sechs Jahren für das Akkordeon zu interessieren. Er erhielt seinen ersten Unterricht an der Musikschule Lünen, war dann Jungstudent an der Musikhochschule Münster und studiert derzeit bei Mie Miki und Heidi Luosujärvi an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zusätzlich studiert er bei Thomas Rückert Klavier.

In den letzten Jahren wurde er mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet (Nachwuchsförderpreis NRW, Rising Stars Mönchengladbach, Internationaler Akkordeonwettbewerb Klingenthal, Deutscher Musikwettbewerb und Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen) und wurde zu bedeutenden Festivals eingeladen (Schleswig-Holstein Musik Festival, Heidelberger Frühling, Sommerliche Musiktage Hitzacker).

Konzerte spielte er in Griechenland, Indonesien, Italien, Japan, Luxemburg, Norwegen, Russland, Senegal, Spanien und Tschechien.

Johann Caspar Wedell wurde 1989 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er von Susanne Müller-Hornbach an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Später wechselte er als Jungstudent zu Michael Sanderling, bevor er 2008 das Studium bei Sabine Krams in Frankfurt begann. Von 2010 bis 2016 studierte er bei Leonid Gorokhov an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und beendete dort erfolgreich sein Master-Studium.

Johann Caspar Wedell ist Solocellist im Kammerorchester ensemble reflektor. Als Kammermusiker durfte er bereits Musiker wie Leonid Gorokhov, Alexander Rudin, Ulf Schneider, Volker Jakobsen und Albrecht Meyer zu seinen Partnern zählen. Im Bereich der Neuen Musik arbeitete er mit Jörg Widman und Sir Harrison Birtwistle persönlich zusammen. 2013 und 2014 nahm er erfolgreich an der Zermatt Festival Akademie der Berliner Philharmoniker teil.

2017 gründete er mit Sophie Pantzier und Francois Lefèvre das Streichtrio Trio d'Iroise. 2018 gewannen sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Junger Künstler, und den Sonderpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung. Johann Caspar Wedell gewann erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Solo sowie in der Kammermusikwertung. In diesem Zusammenhang wurde ihm auch der Sonderpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Darmstadt verliehen.

Johann Caspar Wedell spielt auf einem Cello von Sébastien Vuillaume.

www.deutscher-musikwettbewerb.de

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