Programm
  • Mirga Gražinytė-Tyla

8. Philharmonisches Konzert

Werke von Händel

“Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.“
Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel: 
Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 5 HWV 323 
„Silete, venti“, Motette HWV 242 
„Wassermusik“ HWV 348 (Auszüge) 
Konzert F-Dur HWV 331

Händels eigener Weg führte ihn nach London, wo er all jene seiner Ideen verwirklichen konnte, die ihm in Deutschland verwehrt geblieben waren. Vor allem auf theatralem Gebiet reüssierte er; so auch mit seiner „Wassermusik“, die anlässlich der königlichen Bootsfahrten auf der Themse erklungen ist und die Ausflüge zu Ereignissen machte. Eine musikalische Verwandtschaft mit der „Wassermusik“ besteht zum Konzert in F-Dur, das in zeitlicher und thematischer Nähe entstand. Frei nach dem Pasticcio-Prinzip werden hier beide Werke sinnreich zusammengestellt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere 1739 schrieb Händel innerhalb nur eines Monats zwölf Concerti grossi, von denen jedes einzelne ein Meisterwerk ist. Die hochvirtuose Motette „Silete, venti“ ist ein selten gehörtes Werk, um das sich auch entstehungsgeschichtliche Rätsel ranken. Das Manuskript stammt zwar aus dem Jahr 1724, jedoch wurde das Werk erst 1873 veröffentlicht; noch bis heute kann man von einer Entdeckung sprechen.

Es spielen für Sie:


Orchester Philharmonisches Orchester Vorpommern
Sopran Katharina Constanti
Dirigent Florian Csizmadia