Programm
  • Mirga Gražinytė-Tyla

3. Philharmonisches Konzert

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

„Ich sage, dass ein Mann wie Verdi wie Verdi schreiben muss, also dem entsprechend, wie er den Text empfindet und versteht.“
Giuseppina Verdi

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Bereits 1868 hatte Verdi den Grundstein für diese groß dimensionierte Komposition gelegt, als er das „Libera me“ im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit zu Ehren des jüngst verstorbenen Gioachino Rossini vertonte. Um diese Keimzelle herum entstand die vollständige „Messa da Requiem“. Der zarte, beinahe entrückte Beginn des Werkes steigert sich im Laufe der liturgischen Abfolge zu einer apokalyptischen Höllenfahrt auf die Worte des „Dies irae“. Allzu leicht wird das gesamte Werk von diesem eindrucksvollen frühen musikalischen Höhepunkt her beurteilt, der all die leiseren Töne in den akustischen Schatten zu stellen scheint. Doch es ist die Gesamtheit des Werkes, die diese Totenmesse zu einem zutiefst persönlichen Bekenntnis Verdis macht.

Kooperation und Förderung
Greifswald
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