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Janis Knorr

Janis Knorr (*1993) begann seine Theaterkarriere als Regieassistent und Sounddesigner am Staatstheater Wiesbaden. Ab der Spielzeit 2014/15 war er als Regieassistent am Staatstheater Kassel engagiert. Seit Herbst 2021 ist er als freier Regisseur an diversen Stadttheatern und in der Freien Szene tätig. Am Staatstheater Kassel inszenierte Janis Knorr u. a. Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, Kleists „Michael Kohlhaas“, Horváths „Kasimir und Karoline“ sowie „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“ – diese Uraufführung über den Prozess gegen die rechtsradikale Terrororganisation NSU war eine Arbeit, mit der er in der Kritiker*innenumfrage von Theater heute Erwähnung als bester Nachwuchsregisseur fand. Weitere Regiearbeiten führten ihn an das Theater Regensburg, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, das Staatstheater Cottbus (Horváths „Jugend ohne Gott“), das E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg („Der große Gatsby“ nach F. Scott Fitzgerald) sowie an das Theater Göttingen („Törless“ nach dem Roman von Robert Musil). In der Spielzeit 2022/23 arbeitete Janis Knorr erstmals am Theater Vorpommern – nach seiner Inszenierung von Remarques „Im „Westen nichts Neues“ folgte seine Bearbeitung von Theodor Storms „Der Schimmelreiter“.