Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text
Text

Die kleine Nixe Rusalka

text

Rusalkas Vorstellungen von ehrlicher, tiefempfundener Liebe sind nur allzu menschlich. Doch sie ist eine Nixe! Nixen bleiben gewöhnlich unter ihresgleichen. Kein Mensch bekommt sie je zu Gesicht. Aber Rusalka hat sich in den Prinzen verliebt und würde alles dafür tun, um den Prinzen für sich zu gewinnen.

Das Theater Vorpommern erzählt die anrührende Geschichte der kleinen Nixe in einer eigens für das Meeresmuseum arrangierten Singspielfassung. So können Kinder den fiktiven Lebensraum der Nixe erspüren und nah erleben.

Wiederaufnahme am 19. Februar 2016 im Meeresmuseum Stralsund

Wladimir Kaminers Russendisko

text

Das Theater Vorpommern beginnt die neue Saison mit einer Uraufführung, die 25 Jahre zurück­führt: „Wladimir Kaminers Russendisko - Moskau Berlin Donezk“ spielt in Ost-Berlin. Die alte Macht ist zerbrochen. Ganz Europa steht am Anfang einer neuen Epoche. Es herrscht Goldgräberstimmung. Wladimir Kaminer beschreibt die damalige Atmosphäre wunderbar zutreffend aus seiner persönlichen Sicht in dem Erzählband „Russendisko“. Regisseur Thomas Roth hat aus Kaminers Texten eine Handlung geknüpft, die ein Stück deutscher Nachwendegeschichte entstehen lässt, das erst in der Ukraine-Krise seine Leichtigkeit zu verlieren droht.


Uraufführung

Bartleby – Eine Geschichte von der Wall Street

text

Eine moderne Oper für einen Opernsänger, einen Tänzer und Puppen von Marc Wortel (Libretto) und Daniel Schellongowski (Musik).
In Kooperation mit dem Puppentheater Handgemenge, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Wiederaufnahme am 20. September 2015

Wiederaufnahme "Krieg. Stell Dir vor, er wäre hier."

Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt.

In eindrucksvoller Klarheit erzählt das Stück von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte.

Die Wiederaufnahme des Stücks ist eine Premiere für Marvin Rehbock, der die Rolle des Jungen spielt. Marvin Rehbock ist mit Beginn der Spielzeit 2015/16 neues Mitglied im Schauspielensemble am Theater Vorpommern.

Wiederaufnahme: Freitag, 14.8.2015 um 10 Uhr, Rubenowsaal

DER STURM von William Shakespeare

text

Prospero ist der rechtmäßige Herzog von Mailand. Durch einen Staatstreich entriss ihm seine intrigante Schwester Antonia die Macht und überließ ihn und seine Tochter Miranda ihrem Schicksal auf hoher See. Doch Prospero und Miranda stranden auf einer Insel und überleben zwölf Jahre lang in Einsamkeit und Ödnis, indem Prospero sich die Wesen der Insel unterwirft und endlich das tut, was er jahrelang verweigert hat: zu herrschen.

Wie viele seiner Stücke ist auch Shakespeares letztes Drama voller Kontraste, Ambivalenzen und Widerspüche. Komisches und Tragisches sind untrennbar ineinander verwoben und das vermeintliche Happy End lässt viele Fragen offen.

Premiere / Sa 17.10. / 19.30 Uhr Stralsund (Großes Haus)

Lampenfieber / So 11.10. / 11.00 Uhr  Stralsund (Großes Haus, Foyer) / Eintritt frei

Nathan der Weise

text

In ausverkauftem Haus erlebte "Nathan der Weise" in der vergangenen Spielzeit eine von Publikum und Presse begeistert aufgenommenen Premiere. Der hochaktuelle Klassiker ist wieder ab 10. Oktober 2015 im Spielplan.

Herr Trautsich geht hinter den Vorhang und staunt

text

Theater von Anfang an für Alle ab 3 Jahren

Peter Müller und Oliver Dassing erzählen eine kleine Schöpfungsgeschichte, in der sie naiv und spielerisch die Elemente des Theaters entdecken den Stoff weben aus dem es gemacht ist. Das ist überraschend, lehrreich und interessant. Aber vor allem spielerisch, lustig, spannend und verblüffend. Theater eben.

Wiederaufnahme: Samstag, 19.9.2015 um 15 Uhr, Rubenowsaal

Theaterferien

Sehr geehrte BesucherInnen,

das Theater Vorpommern befindet sich in der Zeit vom 1. bis 15. Februar in den Theaterferien.

Unsere Theaterkasse in Greifswald bleibt für Sie in dieser Zeit wie gewohnt,von Dienstag - Freitag

von 10 - 18 Uhr geöffnet und steht Ihnen telefonisch (03834 57 22 224) für Kartenreservierungen aller drei Theaterhäuser gerne zur Verfügung.

Schneewittchen

text

Puppenspiel von Ronald Mernitz nach den Brüdern Grimm 4+

Nach „Dornröschen“ und „Hase und Igel“ ist „Schneewittchen“ das dritte Puppenspiel, das aus dem Märchenschatz der Brüder Grimm stammt und den Kindern den Reichtum und die Vielfalt dieser phantastischen Geschichten nahebringt.

Wiederaufnahme am 2. März 2016

Blues Brothers

Rhythm-and-Blues-Musical

Jake Blues wird aus dem Knast entlassen und von seinem Bruder Elwood ausgerechnet in einem ausgemusterten Polizeiauto abgeholt. Wie versprochen fährt Elwood seinen Bruder zuerst in das Waisenhaus, in dem die beiden aufgewachsen sind. Aber die Mutter Oberin klagt ihnen ihr Leid - 5000 Dollar Steuerschulden braucht das Heim, um der Kündigung und damit der Auflösung zu entgehen. Die beiden Gentlemen bieten ihr an, ein „Ding“ zu drehen - aber die Oberin möchte nur ehrlich verdientes Geld akzeptieren - eine unerwartete und anstrengende Mission! Doch die beiden haben eine Idee: Wir bringen die Band wieder zusammen! Nach dem Kult-Erfolg des Hollywood-Films von John Landis konnte auch der Vatikan sich dem schwarzen Charme der rastlosen Musiker nicht entziehen und stufte den Streifen als „katholischen Klassiker“ ein. Angesichts der vielen erfolgreichen Musikhits wie STAND BY YOUR MAN über EVERYBODY NEEDS SOMEBODY TO LOVE bis JAILHOUSE ROCK ein echter Fall von Trittbrettfahren auf einem 1974er Dodge Monaco.

 

Premiere / 11. März 2016 / Greifswald (Großes Haus)

Premiere / 2. April 2016  / Stralsund (Großes Haus)

Premiere / 15. April 2016 / Putbus

Rosen

Tanzabend von Ralf Dornen

text

Die Rose fasziniert seit Jahrtausenden mit ihrem Duft und ihrer Schönheit und ebenso lange erinnern ihre Dornen daran, dass die Schönheit immer ihre Kehrseite hat. Gärtner regt die Rose zu immer neuen Züchtungen an; sie inspiriert Dichter, Komponisten und Liebende, gilt - je nach Farbe und Zustand - als Symbol des Lebens und der Liebe, aber auch als Symbol des Todes und der Geheimhaltung. Und so ist "Rosen" ist eine kontrastreiche Hommage an die "Königin der Blumen" voller Humor und Überraschungen, aber auch ein bunter choreographischer Geburtstagsstrauß in der Jubiläumsspielzeit für die Häuser des Theaters Vorpommern und ihr Publikum.

 

Ralf Dörnen und das Ensemble des BallettVorpommern huldigen der Rose in einem unterhaltsamen Arrangement aus literarischen, musikalischen und tänzerischen Reminiszenzen mit einem poetisch-humorvollen Streifzug durch die Genres und Epochen - von Tschaikowskijs "Dornröschen" über "Spectre de la rose" ("Der Geist der Rose"), das "Heidenröslein", den "Rosenkavalier" und die von Rilke-inspirierten "Chansons des roses" von Morten Lauridsen bis zu Seals Soul-Hit "Kiss From A Rose".

 

"Rosen" ist ein Abend wie ein Blütenkelch: Langsam sich öffnend und dabei doch mit jeder Szene ein Blatt verlierend, zerstäubt er seine Bilder am Ende nur noch als leichten Duft in der Luft. Indes nimmt er sich nicht immer allzu ernst und hält es ganz mit Gertrude Stein:

Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ...


 

Werkstatt: Theatersport

text

Improvisations-Show

Entscheiden Sie doch mal, wo die Liebesszene spielen soll! Im U-Boot? In einem sinkenden Heißluftballon über der Wüste? In der Notaufnahme einer Unfallklinik? Theatersport ist Improvisationstheater auf sportlichem Hochleistungsniveau. Hier enstehen die Szenen ohne Drehbuch, ohne vorherige Absprachen, ohne Teleprompter oder Hilfe vom Souffleur. Zwei Teams des Schauspielensembles kämpfen gnadenlos um die Gunst ihres Publikums, das immer neue Aufgaben verteilt. Nichts ist vorher abgesprochen. Alles wird auf Zuruf der Zuschauer spontan improvisiert.Und am Ende entscheiden Sie, wer gewonnen hat. 

Wiederaufnahme am 24. November 2015

DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
Oper von Leoš Janáček

text

Als erste Musiktheater-Premiere der Spielzeit 2015/16 zeigt das Theater Vorpommern Leoš Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“. In dem Spätwerk des tschechischen Komponisten bringt ein Förster eine junge Füchsin mit nach Hause und stört damit den Hausfrieden empfindlich. Obendrein setzt die junge Füchsin dem Förster Phantasien in den Kopf, die Grenzen überschreiten. Leoš Janáček schuf diese zutiefst berührende Oper über das menschliche Dasein im hohen Alter von 70 Jahren nach der Novelle „Die Abenteuer des Füchslein Schlaukopf“ von Rudolf Těsnohlídek.

Das Theater Vorpommern spielt das Werk in deutscher Sprache.

Premiere / Sa 10.10. / 19.30 Uhr  Stralsund (Großes Haus)

Premiere / Sa 17.10. / 19.30 Uhr  Greifswald (Großes Haus)

Casanova

text

(K)ein biographisches Ballett von Ralf Dörnen Musik von W. A. Mozart, J. Adams, T. Albinoni u. a.

Giacomo Casanova gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Unbändige Neugier treibt ihn in immer neue Abenteuer. Sein Leben ist ein rasantes Lustspiel, seine Bühne die ganze Welt. Im Alter durchlebt er bei der Niederschrift seiner Memoiren noch einmal die eigene exzessive Vergangenheit ... Das BallettVorpommern folgt den Spuren des ewig rastlosen, freiheitsliebenden Bonvivant und spürt seinem überbordenden Geist tänzerisch nach.

Premiere / Stralsund (Großes Haus)        Sa 30.1. / 19.30 Uhr

Premiere / Greifswald (Großes Haus)      Sa 19.3., 19.30 Uhr

4. Kammerkonzert

Romantisches Russland

5. März 2016, Stralsund (Foyer)

13. März 2016, Greifswald (Foyer)

Willkommens-Plakat

text

 Ein WILLKOMMEN in vielen Sprachen ziert nunmehr die Hausfronten der Theatergebäude in Greifswald und in Stralsund. Weiterhin ist ein entsprechendes Plakat im A1-Format entstanden, das man bei Interesse gegen eine kleine Spende nach den persönlichen finanziellen Möglichkeiten sehr gern im Theater abholen kann. Die Spenden sollen zukünftig eingesetzt werden, um neuen Nachbarn und ihren deutschen Kulturpaten Theaterbesuche zu ermöglichen. Wir danken Rügendruck Putbus und dem Flaggenhaus Erfurt, die uns großzügig bei der Umsetzung dieser Ideen geholfen haben.

 

Plakatausgabe in Greifswald an der Theaterkasse Di-Fr 10-18 Uhr

 

Plakatausgabe in Stralund im Besucherservice Di-Fr 10-12 Uhr und 13-16 Uhr

Reaktion auf die Anschläge von Paris am 13.11.2015

text

Verehrtes Publikum, 

liebe Theaterfreunde,

 

die Nachrichten und Bilder von Freitagnacht aus Paris haben uns alle schockiert und getroffen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind daher in diesen Stunden zuerst bei den Opfern und ihren Angehörigen. Eine Gruppe von fanatischen Gegnern der Freiheit wollte es, dass sie für ihr freies Leben den höchsten Preis zahlen. Wir trauern mit unseren französischen Freunden.

 

Die Bilder dieser Nacht haben uns umso mehr getroffen als sie uns erneut vor Augen geführt haben, wie verletzlich unsere offene, freie Gesellschaft ist. Frankreich ist nicht nur seit dem Ende des 18. Jahrhunderts das Symbol der Freiheit schlechthin, es ist – gemeinsam mit Deutschland – auch seit Jahrzehnten ein Motor der europäischen Einigung auf der Basis freiheitlicher Grundwerte. Das Ziel dieser Angriffe war unsere Gesellschaft, sie fordern uns heraus – unsere Fähigkeit uns zu schützen ebenso wie unseren Willen, an der Freiheit festzuhalten und sie nicht einer allumfassenden Bewachung zu opfern. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen, das sind wir auch den Opfern von Paris schuldig.

 

Zehntausende Flüchtlinge aus Syrien erreichen in diesen Tagen Mitteleuropa. Mancher unter uns ist geneigt, einen Zusammenhang herzustellen zwischen diesen Menschen islamischen Glaubens und den Gewaltakten von Paris. Sie halten die Flüchtlinge in unserem Land für eine Bedrohung unserer Kultur, unseres Wohlstands, unseres Lebens. Dabei vergessen sie, dass diese Menschen vor denselben Feinden der Freiheit und der Menschlichkeit geflohen sind, welche für die Anschläge von Paris verantwortlich sind. Die Ideologie und die Aggression des Islamischen Staates gegen Andersgläubige und gegen Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, haben die Flüchtlinge aus ihrem Land vertrieben. Viele von Ihnen wünschen sich gerade das Leben in Freiheit, welches wir führen dürfen. Sie sind unsere Verbündeten, nicht unsere Gegner. Nehmen wir sie also auf, wie es Verbündeten, neuen Weggefährten zukommt!

 

Auch wenn Radikalisierung ein Merkmal unserer Tage zu sein scheint, die Zukunft gehört der Freiheit. Allen, die diese Überzeugung teilen, ein herzliches Willkommen. Frankreich hat auch nach dem hinterhältigen Anschlag auf Charlie Hebdo ein machtvolles Bekenntnis zur Freiheit gegeben, die neuen Anschläge werden dieses Bekenntnis nicht erschüttern.

 

Wir teilen die Trauer, wir teilen die Entschlossenheit unserer französischen Freunde:

 

VIVE LA LIBERTÉ – ES LEBE DIE FREIHEIT!

 

Dirk Löschner, Intendant 

Samstag, 14. November 2015

Herzlichen Glückwunsch!

Die OPERNALE erhält den Kulturförderpreis des Landes MV! Seit 2011 begeistert der Verein unter der künstlerischen Leitung von Henriette Sehmsdorf sein Publikum. Das Theater Vorpommern war von Anfang an als Kooperationspartner mit im Boot. "Wir brauchen solche Initiativen, die das kulturelle Leben im ländlichen Raum beleben. Das wollen wir mit dem Förderpreis würdigen", so der Ministerpräsident Erwin Sellering. Wir gratulieren.