Text

Alles, was wir empfinden, steht in den Noten.
Johannes Brahms

8. Philharmonisches Konzert

Detlev Glanert
Brahms-Fantasie (Heliogravure für Orchester)
Robert Schumann
Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Termine

Wie kaum ein anderes sinfonisches Werk scheint Johannes Brahms’ Erste Sinfonie den Geist der hiesigen Landschaft in sich zu tragen. Sein berühmtes Zitat, dass an den Wissower Klinken eine schöne Sinfonie hängengeblieben sei, ist Anlass genug, sie im Rahmen dieses Philharmonischen Konzertes, besonders aber auch im Jubiläumsjahr des Putbusser Theaters, zur Aufführung zu bringen. Namentlich inspiriert durch die Anfangstakte von Johannes Brahms’ Erster Sinfonie, entsteht in Detlev Glanerts 2012 uraufgeführter „Brahms-Fantasie“ ein Orchesterstück, das Glanerts Handschrift trägt und gleichzeitig Brahms‘ Musik als Kern allenthalben durchscheinen lässt. Gleich einer Heliogravüre, die als fotografisches Edeldruckverfahren dem Originalbild neue Zwischentöne entlockt. Als Herzstück des Konzertes steht mit Robert Schumanns einzigem Violinkonzert ein Werk auf dem Programm, das erst langsam seinen verdienten Platz in den Konzertspielplänen der Welt einnahm, da es als unspielbar galt. Eine Herausforderung ist es bis heute, aber eine, der sich der Solist Niek Baar mit größten Vergnügen stellen wird.

In Putbus wird das Programm mit folgender Änderung gespielt:

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26

Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68