Text

Wenn auch anzunehmen ist, alles sei bereits gesagt, so darf man doch keinesfalls folgern, dass auch alles gehört und verstanden ist.
Franz Liszt

8. Philharmonisches Konzert

Johann Sebastian Bach
Fantasie und Fuge c-Moll BWV 537
Bearbeitung für Orchester von Edward Elgar op. 86

Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Franz Liszt
„Orpheus“, Sinfonische Dichtung Nr. 4
Franz Liszt
Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“
Bearbeitung für Orchester von
Florian Csizmadia (Uraufführung)

Termine

Zwei Orchesterbearbeitungen bilden den Rahmen dieses Philharmonischen Konzertes: Als glühender Bach-Verehrer setzte Edward Elgar seinem großen Vorbild mit einer Bearbeitung der Fantasie und Fuge in c-Moll ein so prachtvolles wie romantisches Denkmal. Franz Liszt hatte anlässlich der Einweihung der neuen Domorgel zu Merseburg eine Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“, den großen Choral aus Giacomo Meyerbeers Oper „Die Hugenotten“ komponiert, die in der klangmächtigen Bearbeitung von Florian Csizmadia ihre orchestrale Entsprechung findet. Ausgehend von einem „poetischen Gedanken“ und Christoph Willibald Glucks Oper „Orpheus und Eurydice“ im Sinn, schuf Franz Liszt 1854 seine sinfonische Dichtung „Orpheus“ als ureigensten Beitrag zu dieser Gattung. Herzstück des Abends ist das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow, das dem Komponisten nach einer tiefen Schaffenskrise einen unmittelbaren riesigen Erfolg bescherte. Joseph Moog, der bereits in der vergangenen Spielzeit am Theater Vorpommern mit dem 5. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns zu erleben war, ist der Solist des Abends.