Text

Wird's nicht eine schöne
Welt?
Gustav Mahler

7. Philharmonisches Konzert

Antonín Dvořák
„Das goldene Spinnrad“ Sinfonische Dichtung op. 109
Gustav Mahler
„Lieder eines fahrenden Gesellen“
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38, „Frühlingssinfonie“

Termine

Mit Antonín Dvořáks 1896 uraufgeführter Sinfonischer Dichtung „Das goldene Spinnrad“ bildet ein Stück märchenhafter Gruselromantik den Auftakt des Abends, inhaltlich basierend auf dem gleichnamigen Märchen, das Karel Jaromir Erben in Balladenform gebracht hatte. Auch Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ haben ihren literarischen Ursprung in einer Reihe von Gedichten, die zum größten Teil der Komponist selbst verfasst hatte. Die damit eng verbundene Liebesgeschichte nahm einen unglücklichen Ausgang, den Liedern war ein glücklicheres Schicksal beschieden. Als Orchesterliederzyklus
sind sie fester Bestandteil der Konzertspielpläne der Welt. Die Mezzosopranistin Pihla Terttunen verleiht diesen Liedern als Solistin des Abends Stimme und Ausdruck. Frühlingsgefühle in jeglicher Hinsicht waren es, die Robert Schumann geradezu beflügelten, seine Erste Sinfonie in nur vier Tagen zu skizzieren. Dieser kompositorische Wurf ist der sinfonische Ausdruck der wohl glücklichsten und kreativsten Zeit im Leben des Komponisten, der Kiril Stankow als Erster Kapellmeister und musikalischer Leiter dieses Konzertes Gehör verschaffen wird.