"Zugvögel" (Uraufführung)

Ein Wendeschicksal, von Eberhard Streul. In der Hauptrolle Christina Prieur.

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Eine junge Sängerin hatte in den Zeiten der Wende gerade ihr Studium in Weimar beendet und ihr erstes Engagement in einem Theater im Osten gefunden, da wurde dieses Theater geschlossen, und sie stand auf der Straße. Zum Glück erhielt sie ein Angebot aus dem Westen, und so machte sie sich auf den Weg in eine für sie neue Welt...

Sie plaudert und singt über ihren Wechsel von Ost nach West, in eine Welt, die ihr oft weiter entfernt schien als der Mond.

Vom Leben in der DDR geprägt, wundert sie sich über die Gewohnheiten und den Lebensstil der Westdeutschen, die diese bunte Warenwelt schon lange haben und für die eine Reise nach Paris fast eine Selbstverständlichkeit ist.

Und dann ist da noch der für sie völlig unverständliche Pfälzer Dialekt…

Wie die Vögel ziehen die Menschen fort, wenn das Klima im Lande zu rau wird, aber einige kehren auch zurück.

Mit Liedern aus dem Osten der 70er und 80er Jahre wie "Als ich fortging", "Jugendliebe", "Auf der Wiese haben wir gelegen", "Über sieben Brücken mußt du gehn" und Operettentiteln.

Christina Prieur, Sopran

in Rostock geboren, studierte an der Hochschule für Musik in Weimar, Engagements und Gastverträge am Nationaltheater Weimar, Thüringer

Landestheater Rudolstadt, Landesbühne Sachsen-Anhalt Eisleben, Theater Meiningen, Staatsoperette Dresden und in Mannheim

Buch und Regie: Eberhard Streul

in Radebeul geboren, studierte in Leipzig, Regisseur und Dramaturg in Dresden und an der Staatsoper Berlin, 1977 blieb er bei einem Gastspiel im Westen, Regisseur und Dramaturg in Essen, Mannheim, Redakteur beim SWR/Fernsehen in Stuttgart, lebt heute in Berlin. U.a. Autor des Stückes "Die Sternstunde des Josef Bieder" (Zusammenarbeit mit Otto Schenk), Echo-Klassik Preisträger 2013.