"Frühschoppen mit Musik und Lesung"

Autorenlesung mit Jenny Heimann und Harlad Sumik Klavier: Harald Sumik.

Text Jenny Heimann Text Harald Sumik

Termine

Harald Sumik aus Hamm ist Musiker mit ganzem Herzen und voller Seele. In „Bockum-Hövel-Blues“ setzt er vielen Legenden der Musikgeschichte in ebenso aberwitzigen wie skurrilen Kurzgeschichten ein Denkmal: Bob Dylan, Elvis Presley, Ludwig van Beethoven, Bob Marley, The Doors oder seinem eigenen Großvater, dem Alleinunterhalter Jupp.
Dabei ist für Harald Sumik jede Musik von Bedeutung, völlig unabhängig vom Genre. Er erzählt Episoden, in denen die Protagonisten durch die Musik zu sich selbst finden, über sich hinauswachsen oder ungeahnte Talente entdecken.
Wie schon in seinem Erstlingswerk „Alles geht den Johann Sebastian Bach runter?“ vermischt er in den 13 Kurzgeschichten Fiktion und Fakten mit fantasievollen Ideen zu ebenso lustiger wie lehrreicher Unterhaltung über die Musik und das Leben

 

Mi Corazon – Meine liebe Luise

Im Februar 1936 zieht Heinrich Hegener als Straßenmusikant durch Andalusien. Noch immer denkt er an Luise, seine große Liebe in Deutschland. Vor zwei Jahren hat er seine Heimatstadt verlassen: zum einen aus Abscheu gegen die Nazis, zum anderen, weil Luise seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte.

Ihre Enkelin Jenny Heimann ahnt als Kind und junge Erwachsene nichts von der Liebes- und Widerstandsgeschichte. Doch 20 Jahre nach dem Tod der Großeltern fallen ihr die Briefe, die sich Heinrich und Luise in den Jahren ihrer Trennung schrieben, in die Hände. Anhand der alten Dokumente und durch Berichte von Familie und Weggefährten rekonstruiert die Journalistin die Geschichte und schreibt den außergewöhnlichen, bedrückenden wie hoffnungsvollen Roman „Mi Corazon“.

 

 

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, der Spanische Bürgerkrieg bricht aus und Heinrich schließt sich den Internationalen Brigaden an. Er kämpft gegen die Faschisten, bis er mit Ende des Krieges über die Pyrenäen flüchten muss. Hier kommt er in französische Internierungshaft.

In seiner Verzweiflung schreibt er Luise und obwohl er glaubt, sie schon lange verloren zu haben, antwortet sie und gesteht ihm ebenfalls ihre Liebe. Die beiden versprechen sich, zueinander zu finden und zu heiraten. Doch noch ahnen sie nicht, wie lange sie noch getrennt sein werden. Denn nachdem die Deutschen Frankreich eingenommen haben, wird Heinrich zurück nach Deutschland gebracht und ist lange Zeit in der Steinwache in Dortmund inhaftiert. Ohne die Chance auf einen fairen Prozess kommt er von dort aus nach Dachau ins KZ. Doch selbst im Lager gelingt es ihm, Kontakt zu Luise zu halten. Es sind ihre Briefe, durch die es ihm gelingt, die Jahre der Qualen und Demütigungen zu überleben.

 

Ihre Enkelin Jenny Heimann ahnt als Kind und junge Erwachsene nichts von der Liebes- und Widerstandsgeschichte. Doch 20 Jahre nach dem Tod der Großeltern fallen ihr die Briefe, die sich Heinrich und Luise in den Jahren ihrer Trennung schrieben, in die Hände. Anhand der alten Dokumente und durch Berichte von Familie und Weggefährten rekonstruiert die Journalistin die Geschichte und schreibt den außergewöhnlichen, bedrückenden wie hoffnungsvollen Roman „Mi Corazon“.