DEPARTURE? AUF?BRUCH Lecture Performance

Künstlerischer Austausch zu und trotz Corona
Ein Kooperationsprojekt von Paradise Garden Productions und dem Theater Vorpommern

Termine

  • 16.06.2021 19:30 Uhr Großes Haus (Vorderbühne), Greifswald Karten kaufen
  • 17.06.2021 20:00 Uhr Gustav-Adolf-Saal, Stralsund Karten kaufen

Das Projekt „AUFBRUCH/DEPARTURE" beinhaltet die Recherche, sowie die Erarbeitung künstlerischer Interaktionen zwischen Künstler*innen in Deutschland, Kamerun, Tansania, Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Die Ergebnisse dieser Recherche und der künstlerischen Interaktionen, werden in einer Lecture Performance in den Theatern in Greifswald und Stralsund präsentiert. Der Videomitschnitt wird übersetzt in die jeweilige Landessprache der Partnerländer, sowie auch über die sozialen Netzwerke und Webseiten der beteiligten Künstler*innen, der Goethe Institute bzw. Zentren und Deutschen Botschaften der beteiligten Partnerländer veröffentlicht. 

Wie geht es unseren Partnern in Kamerun, Tansania, Südafrika, Simbabwe und Mosambik in dieser Zeit? Können sie kreativ mit dieser Krise umgehen? Wo gibt es Unterschiede, wo sind die Gemeinsamkeiten? Was wird übrig bleiben, wenn die Pandemie bezwungen ist? Nutzen wir die Chancen, welche die Krise mit sich bringt für unsere Zukunft? Können wir dauerhaft etwas Neues kreieren und in unser Leben integrieren?

DEPARTURE? AUF?BRUCH

Ein Kooperationsprojekt von Paradise Garden Productions und dem Theater Vorpommern

Die weltweite Corona-Pandemie macht uns zu Zeugen eines Ereignisses von historischen Ausmaßen, das uns vor große Herausforderungen stellt, aber auch Chancen beinhaltet.

Die Pandemie betrifft die ganze Welt und doch: Ein jeder macht sich in erster Linie um seine engsten Mitmenschen Sorgen. Wir schauen auf uns selbst und beklagen unsere Verluste, unsere Einschränkungen. Zweifel und Ängste begleiten unseren Alltag. Doch der europäische Blick reicht selten über den eigenen Bauchnabel hinaus. Dorthin, wo die Pandemie viel größere Schäden hinterlassen wird als in der Festung Europa. Dorthin, wo es weder finanzielle Rettungsschirme für Künstler*innen, Unternehmer*innen oder ganze Industriezweige gibt.

 

Das Projekt „DEPARTURE? AUF?BRUCH" beinhaltete die Recherche sowie die Erarbeitung künstlerischer Interaktionen zwischen Theatermacher*innen in Deutschland, Kamerun, Tansania, Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Die Ergebnisse dieser Recherche sowie der künstlerischen Interaktionen sehen Sie auch unter: http://paradisegardenproductions.com/project/aufbruch-kunstlerischer-austausch-zu-und-trotz-corona

Die Projektpartner arbeiten in normalen Zeiten mit den Mitteln des Theaters. Aufgrund der Pandemie mussten sie nun andere Wege der künstlerischen Auseinandersetzung suchen und Experimente wagen, die dem Motto folgten „Wenn das Publikum nicht ins Theater kommen kann, muss das Theater zum Publikum kommen."

Mit professionellen Autor*innen, Musiker*innen, Darsteller*innen und Filmteams in Kamerun, Tansania, Südafrika, Simbabwe, Mosambik und Deutschland suchten wir nach neuen Formaten für eine Zusammenarbeit. So erschufen wir an den unterschiedlichen Orten künstlerische Produktionen, die Märchen, Mythen oder Sagen zum Anlass nahmen, um sie filmisch zusammen zu führen. 

In Afrika entstand ein Kurzfilm nach Credo Mutwas "The race that died". Die deutschen Partner erarbeiteten einen Kurzfilm nach dem Märchen "Das eigensinnige Kind" der Brüder Grimm. 

Sobald Live-Formate vor Publikum wieder möglich sind, soll eine Lecture-Performance das Projekt vorstellen, über die Corona-Situation bei allen Partnern berichten und die künstlerischen Ergebnisse präsentieren.

Ohne einander

Ohne einander

Ohne einander

Ohne einander

ohne Berührung

ohne Kontakt

Leiden ohne einander

Trauer ohne einander

Lieben ohne einander

 

Ohne einander

Theater ohne einander

Austausch ohne einander

Begegnung ohne einander

ich bin allein

wir sind allein

die Menschheit ist allein

6 Milliarden Menschen

Ohne einander

 

Die Möglichkeit einer Insel

jeder eine Monade

ein isoliertes Ich

ein Klon seines ehemaligen Original-Ichs

Ohne einander

wie lange werden wir noch das

Ohne einander

vermissen?

 

(von Sascha Löschner und Jens Vilela Neumann)

Paulina Chiziane, Autorin aus Mosambike

Als die Coronavirus-Krise begann, lachte ich über Pita, als er behauptete, dass Gott wegen ihrer schlechten HERRSCHAFT zornig auf die Menschheit sei und dass er genau aus diesem Grund die Welt umdrehen würde; In der neuen Welt würden die Tiere die Regierenden des Planeten Erde sein. Seiner Meinung nach wird es keine Apokalypse, keinen Vulkan AUSBRUCH, keine Flut geben, aber es wird sich alles umkehren! … Pita hat mir dieses in den Kopf tätowiert: Der Tod der Natur ist der Tod des Menschen!

"Still I rise" by Maya Angelou

in einer Übertragung von Sascha Löschner

Ich erhebe mich

 

Dreh die Geschichte! Lüg! 

Und fälsche ihren Lauf!

Tritt mich in Staub!

Ich stehe wieder auf

 

Ich steh für Frechheit?

Das ist deine Qual?

Ich bin ein Ölprinz!

Leuchtendes Fanal

 

Wie Mond und Sonne

Hoffnung obenauf

So sicher wie die Flut:

Ich stehe wieder auf. 

 

Du willst mich brechen?

Kopf und Blick nach unten

 die Schultern auch

Und Tränen dran gebunden?

 

Verletzt mein Stolz Dich?

Nimm es nicht so schwer.

Denn ich bin reich

Als wär ich sonstewer!

 
Erschieß mich! Erschlag

mich mit dem Knauf! 

Tränk meine Luft mit Hass!

Ich stehe wieder auf.

 

Ich mach Dich geil.

Das überrascht Dich sehr.

Mein Schoß ist fruchtbar noch

Und deiner nicht mehr sehr.

 
Über Deine Schande

Erhebe ich mich

Aus meinem Schmerz

Stehe ich auf

Ich bin der schwarze Ozean

Und trage die Flut

 

Aus Angst und Terror

Erhebe ich mich

In einen klaren Tag

Erhebe ich mich

mit Traum und Hoffnung

aller Sklaven - meiner Ahnen.

Ich erhebe mich

Ich erhebe mich

Ich erhebe mich.

 

David Mwambari schrieb im Guardian:

Als afrikanische Länder begannen, Flüge aus ehemaligen Kolonialländern zu streichen und ihre Bürger unter Quarantäne zu stellen, brach der Mythos von der Unbesiegbarkeit des Westens zusammen … (Mwambari is a postdoctoral research fellow at the Department of Conflict and Development Studies at Ghent University)

The race that died & Das eigensinnige Kind

Zwei Filme entstanden in der afrikanisch-deutschen Auseinandersetzung in der Corona-Zeit. Beide reflektieren über die Darstellung einer Mutter-Kind-Beziehung das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft. Religion und gesellschaftliche Zwänge erzeugen einen Konflikt zwischen individuellem Wunsch und gemeinschaftlicher Forderung. 

Der Film THE RACE THAT DIED nach einer Geschichte von Credo Mutwa wurde in 5 Akten gedreht wurde - jeweils ein Akt wurde in einem Partnerland realisiert. Der Film DAS EIGENSINNIGE KIND nach einem Märchen der Brüder Grimm wurde in Deutschland gedreht (dieser Film ist noch nicht auf der Projektseite zu sehen, weil wir ihn bei Filmfestivals einreichen wollen). Beide Filme sind Fairytales (Märchen) - Geschichten, die das Volk tradiert hat. 


Wir erleben das Virus als “böse” - es tötet uns, es verletzt uns. Aber das Virus ist Teil der Natur, die wir zurückdrängen und einzuhegen versuchen. In einer globalisierten Welt rächt sich der Raubbau an der Natur. Wir versuchen zu töten, was wir nicht verstehen - und stellen uns damit über und gegen die Natur. Aber wir sind ein Teil der Natur. In der Geschichte von Credow Mutwa: Hätte die Mutter die Drohung ihres Gottes nicht erhalten - vielleicht hätte sie ihr Kind in Gemeinschaft und nicht in Isolation aufgezogen? In Gemeinschaft Vieler statt einsam und verängstigt in einer dunklen Höhle? Vielleicht wäre das Kind nicht böse geworden? Eine self-fulfilling prophecy? 

Ebenso “Das eigensinnige Kind” - warum hat dieser Gott kein Wohlgefallen am Eigensinn? 

Wen stört es, dass ein Einzelner einen Sinn für das Eigene entwickelt? Ist hier der Gruppen-Zwang als kollektive Erfahrung der Deutschen niedergelegt? Kann eine Gesellschaft nur überleben, wenn aller Eigensinn ausgelöscht wird? Andererseits: Kann es eine gesellschaftliche Entwicklung geben, wenn es keine Individuen mit Eigensinn gibt? Im Kampf mit dem Corona-Virus justiert sich unser Verhältnis zur Gesellschaft neu. Der Einzelne kann – und muss! – in jeder seiner Handlungen das Schicksal seiner Mitmenschen in Betracht ziehen. Doch wie weit darf die Forderung der Gesellschaft an den Einzelnen gehen?

"In einer Krise gibt es keine Chance."

In einer Krise gibt es keine Chance. Das ist nur eine kapitalistische Idee, die uns als eine Möglichkeit verkauft wurde, uns „anzupassen“ und zu fügen, anstatt über neue Lebensweisen nachzudenken. Wir könnten (wenn wir wollten) eine ganz neue Welt entwerfen… aber wir sind auf diese Idee der Chance in der Krise fixiert. Dies ist eine tödliche Krankheit. Menschen sterben. Die Pharmakonzerne sind mehr daran interessiert, Geld zu verdienen, als Leben zu retten. Wo liegt da die Chance? Ich hoffe, dass die privilegierten Klassen und Länder ihre Lebensweise neu überdenken. ELINA N’ZUALO (Maputo / Mocambique)

Wir werden gelernt haben, mehr Wert darauf zu legen unsere Eltern zu respektieren, unsere Freunde zu schätzen, der Familie mehr Aufmerksamkeit zu schenken, mehr und mehr in der Familie zu bleiben. NELSON FAQUIR (Mocambique)

„Bitte bleiben Sie zu Hause!“, „Kommen Sie anderen Menschen nicht zu nahe!“… diese Slogans werden das menschliche Verhalten verändern. Wenn man sieht, wie viele Menschen in Frankreich, den USA und Italien sterben, zeigt das den Afrikanern, dass der Weiße Mann ihnen trotz all seiner Technologie nicht überlegen ist. JUVENIL ASSOMO (Kamerun)

Meine größte Angst ist es, zu sterben in einer Situation, in der die Menschen nicht in der Lage sind, um mich zu trauern und mich zu begraben. VICENCIA SHULE (Tansania)

Die Pandemie hat gezeigt: die Menschheit kann entschlossen und gemeinschaftlich handeln – wenn das Leben von Menschen bedroht ist. Diese Erfahrung muss nun auf den Klimawandel angewandt werden! Sascha Löschner (Deutschland)

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Das Team

 

 

Kamerun: Landry Nguetsa ist ein junger kamerunischer Künstler, Schrift-steller, Schauspieler und Regisseur, der an der Universität von Yaoundé sein Studium der darstellenden Künste und der Filmkunst abgeschlossen hat. Er hat sowohl in Kamerun als auch international an Schreib- und Schauspielworkshops teilgenommen und diese geleitet. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Performances, Hauptdarsteller in der Fernsehserie "Remember" und Gewinner mehrerer Preise. Er assistierte großen Namen des Theaters wie Dieudonné Niangouna am Berliner Ensemble (Deutschland). Landry Nguetsa traf 2019 Jens Vilela Neumann für das Projekt "PAST / PRESENT / FUTURE KAMERUN", eine deutsch-kamerunische Zusammenarbeit mit Künstlern aus Yaoundé und Berlin.

Sein Team für dieses Projekt: Essako Paulin, Irène Nke, Juvenil Assomo, Fonjang Mekano, Frank Fopa, Ayrich Sefo, Mbongue Joseph, Sandy Mey, Opodo Ewodo, Frida Abena, Claire Soga, Leroy Enandjoun, Eustache Ngah

 

 

Tansania: Vicensia Shule ist eine unabhängige Theater-, Film- und Fernseh-Produzentin, die seit über 15 Jahren weltweit tätig ist. Sie ist Professorin an der Nelson Mandela African Institution of Science and Technology für Kreativität und Innovation und ein leitendes Mitglied der Universität von Daressalam, die sich mit Theater und Film beschäftigt. In den letzten fünf Jahren hat sie mehr als 300 Hörspiel-Episoden, Theaterstücke, Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentarfilme und Fernsehwerbung produziert. Sie hat verschiedene Recherchen durchgeführt, Berichte verfasst und über 20 wissenschaftliche Publikationen in den Bereichen Kunst und Kultur sowie politische Ökonomie der Kreativwirtschaft in Tansania und Afrika verfasst.

Ihr Team für dieses Projekt: Wenceslous Mashingo, Eva Nyambe, Peter Charles Gwivaha, Anastasia osward, Gerald Mushi.

 

 

Südafrika: Thandi Sebe ist eine freischaffende Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin aus Südafrika. Die 28-jährige Deutsch-Südafrikanerin ist in Kapstadt aufgewachsen. Im Jahr 2014 schrieb sie das Theaterstück "Mostly Waiting" und produzierte dazu eine dokumentarische Arbeit. Sowohl das Theaterstück als auch die Dokumentation wurden in Kapstadt inszeniert/aufgeführt und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert. In Zusammenarbeit mit Amina Eisner schrieb Thandi Sebe "Jung, begabt und Schwarz" (jung, giftig und schwarz), welches 2015 im Ballhaus Naunynstraße uraufgeführt wurde.  Anfang 2016 spielte sie ihre erste filmische Hauptrolle in der amerikanischen Produktion "Empire of the Sharks". PG und Thandi Sebe arbeiten seit Anfang 2020 gemeinsam an der Produktion "Pandora - die Rückkehr des Kulturerbes".

Ihr Team für dieses Projekt: Tshamano Sebe und Naima Sebe

 

 

Mosambik: Eliana N ́Zualosieht sich selbst als Geschichtenerzählerin. In ihrem Blog "Escreve Eliana, Escreve" (schreib, Eliana, schreib) und dem Podcast "O Nome Disso É Á África" (Der Name ist Afrika) setzt sie sich mit Feminismus, Afrika, Geschichte und Politik auseinander. Sie ist Gründerin und Mitglied des Kollektivs "Mata-bicho Feminista" (Feministisches Frühstück), das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Raum für die Debatte und Neuerfindung des Feminismus in Mosambik zu schaffen. Im Jahr 2017 war sie Referentin bei TEDxMaputo und 2018 Moderatorin der künstlerischen Residenz Colab Now Now, die im Rahmen des Maputo Fast Forward Festival in Maputo stattfand.

Ihr Team für dieses Projekt: Matateu Ubisse, Denilson Pombo, Jorge Pacule, Yuck Miranda, Silvana Pombal, Edson Artur

 

 

Simbabwe: Michael Kudakwashe oder Michael K, wie er Zuhause genannt wird, ist ein Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Sprecher und gefeierter Komiker sowie Karikaturist. Michael Kudakwashe ist Träger des National Arts and Merit Award (NAMA) und verfügt über eine Erfahrung von weit über eineinhalb Jahrzehnten. Zu seinen Werken gehören u.a. "Harvest of Thorns,’ ‘When Angels Weep,’ ‘Roki and Maneta encounter,’ ‘Burn Mukwerekwere Burn,’ ‘Great Escape,’ ‘The Island,’ ‘Zambezi News,’ ‘Tanyaradzwa’ and ´Water Games´. Erste Zusammenarbeit mit PG in "Water Games", der Adaption von Ibsens "Volksfeind", es folgte eine Deutschlandtournee wo er auch in Greifswald zu sehen war und eine Einladung zum Ibsen-Festival in Oslo. Sein Team für dieses Projekt: Nothando, Marlon, Kai, Haily

 

 

Jens Vilela Neumann führt die zahlreichen Projektpartner und künstlerischen Ergebnisse zusammen und koordiniert sie. Er ist ein Theatermacher, der mit verschiedenen Partnern (inter-) national als Regisseur, Autor oder Schauspieler zusammenarbeitet. PG gastierte mit ihrer simbabwischen Produktion "Water Games" vor drei Jahren im Theater Vorpommern. Die Show war ein Erfolg und seitdem gibt es einen ständigen Austausch darüber, wie die Zusammenarbeit mit dem Team aus Simbabwe weitergehen könnte.Im Zuge der Corona-Krise nahm der Chefdramaturg des Theaters Vorpommern Sascha Löschner Kontakt zu PG auf. Gemeinsam mit ihm wurde die Idee zu AUFBRUCH entwickelt.

 

 

Theater Vorpommern: Dr. Sascha Löschner ist Dramaturg, Dozent, Autor und Regisseur. Er arbeitet seit 2012 als Chefdramaturg am Theater Vorpommern. Er schreibt Kinderstücke, dramatisiert Romane für die Bühne (H.G.Wells „Der Besuch; Dirk Kurbjuweit „Angst“) und schreibt Artikel für Zeitschriften und Periodika. Zum Beginn des Sommersemesters 2021 wechselt Sascha Löschner als Leiter der Studiobühne an die Universität Paderborn. Gemeinsam mit Jens Vilela Neumann entwickelte er die Idee zu AUFBRUCH.

 

 

 

Kamerun: Juvenil Assomo ist ein kamerunischer Künstler auf dem Gebiet des Theaters. Im Jahr 2014 hat er einen M.A. an der Universität von Yaoundé 1 gemacht. Während seines Postgraduiertenstudiums hat Assomo zahlreiche Stücke geschrieben und in verschiedenen Theateraufführungen mitgewirkt. Er ist Preisträger des Goethe Institutes Kamerun découverte in littérature im Jahr 2018, sowie des Visa pour la création des Institut Français in Paris im Jahr 2020.

 

 

 

 

Theater Vorpommern: Sebastian Undisz wurde in Leipzig geboren. Nach seinem Musikstudium (Komposition/Klavier) in Dresden arbeitete er an über 40 Theatern im In- und Ausland als musikalischer Leiter und Komponist für Schauspielproduktionen. Darüberhinaus komponierte er Musicals und Kammermusik, sowie experimentelle Musikinstrumente (Waterphone, Microphonic Soundbox, Marimbula). Er schreckt auch nicht davor zurück, Gesetzestexte und Hausordnungen für einen Chor zu vertonen (Ode an die Ordnung 2018).

 

 

 

Theater Vorpommern: Oliver Lisewski wurde 1972 in Berlin geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Kulturelle Kommunikation und Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität. Er arbeitete zunächst als Regieassistent in Berlin, Weimar und Halle sowie als freier Mitarbeiter im Bereich Stagemanagement bei der Agentur BRIX in Berlin. Feste Engagements führten ihn an das Thalia Theater Halle, das Volkstheater Rostock und das Theater Magdeburg. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Oliver Lisewski Schauspieldramaturg am Theater Vorpommern.

 

 

 

Mosambike: Nelson Lázaro Mabuie ist Schauspieler und Leiter der Theatergruppe "Luarte". Zudem ist er Filmemacher und Redakteur. Mit PG spielte er für David Craigs "King of the basement" im Teatro Avenida/Maputo die Hauptrolle, ebenfalls spielte er im Teatro Avenida unter der Regie von J.V.Neumann die Tragikomödie "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. In "Identity a bloody romance" war er als Hauptdarsteller mit J.V.Neumann gemeinsam auf der Bühne zu sehen.

 

 

 

 

Simbabwe: Tichaona Mutore Der für die National Arts and Merit Awards nominierte beste Schauspieler 2014 in der Produktion "Maids", Tichaona begann im Jahr 2000 mit der Schauspielerei und hat nie zurückgeblickt. Er hat in Theater-, Radio- und TV-Produktionen mitgespielt. Einige seiner Arbeiten umfassen "Verse", "Silent Words", "Suburb D", "On the Money" und andere. Erste Zusammenarbeit mit PG in "Water Games", es folgte eine Deutschlandtournee wo er auch in Greifswald zu sehen war und eine Einladung zum Ibsen-Festival in Oslo.

 

 

Ein Kooperationsprojekt des Theaters Vorpommern mit

 

 

 

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