Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Den berühmten Schlusschor, die „Ode an die Freude“ dürfte jede*r kennen – haben Text und Melodie doch eine weit über den Konzertsaal hinausweisende Bedeutung für den freiheitlich demokratischen und europäischen Gedanken. Die Idee einer übergeordneten Versöhnung war es, die schon Friedrich Schiller 1785 zu seinen Versen und 1824 dann Ludwig van Beethoven zu seiner großen Sinfonie veranlasste. Ein bekenntnishaftes Werk, bei dem man allzu leicht vergisst, dass die finalen Götterfunken nur den letzten Satz einer großen viersätzigen Sinfonie ausmachen. Erst das Erleben des Werkes in seiner vollständigen Viersätzigkeit lässt die Zuhörer*innen ermessen, in welche musikalischen Weiten Beethoven mit dieser Sinfonie seinerzeit vordrang.
Besetzung
Sopran
Ania Vegry
Mezzosopran
Kadi Jürgens
Tenor
Sotiris Charalampous
Bariton
Maciej Kozłowski
Opernchor & Extrachor des Theaters Vorpommern
Einstudierung
Jörg Pitschmann
Domchor Greifswald
Einstudierung Frank Dittmer
Philharmonisches Orchester Vorpommern
Dirigent
Florian Csizmadia