Sinfonie + Schule

Sinfonie+Schule 2017/18

Projekt zum 4. Philharmonischen Konzert: Natur in den Künsten


Die Natur bzw. Phänomene der Natur war und ist für viele Künstler in ganz unterschiedlichen Medien Inspiration und Gegenstand. Ob Malerei, Lyrik, Videokunst oder natürlich Musik – die Darstellung von Natur, mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, ist überall zu finden. So widmen sich auch gleich drei Werke des 4. Philharmonischen Konzerts diesem Thema (Natur, Wellen, Wind). Wie sich dieses Sujet in eigener musikalischer Erfindung niederschlägt, oder zu welcher Darstellung in anderen Medien die Kompositionen des Konzerts anregen, wollen wir gemeinsam in diesem Projekt ausprobieren.

Die Sinfonie+ - Klasse präsentiert das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen des Konzertabends und ist dann als Konzertklasse Ehrengast des Philharmonischen Konzerts.

 

Informationen und Anmeldung: SABINE KUHNERT

Projektzeitraum: Dezember - Februar

2016/17 MUSIK MALEN

Projekt zum 2. Philharmonischen Konzert - Response Rachmaninow

Komponisten ließen sich oft von außermusikalischen Inhalten zu ihren Kompositionen inspirieren. Im 2. Philharmonischen Konzert haben sich gleich zwei der drei Komponisten dem Symbolisten Arnold Böcklin verschrieben, dessen wohl bekanntestes Werk „Die Toteninsel“ auch schon August Strindberg beeindruckte und sich in seinem literarischen Schaffen widerspiegelte. Wie ein außermusikalisches Programm sich in eigener musikalischer Erfindung niederschlägt oder welches Bild die Musik in unseren Köpfen und dann auch auf Papier malt, wollten wir gemeinsam in diesem Projekt ausprobieren.



Für das Projket mit der Klasse 9c des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen auf Rügen, haben wir uns auf Rachmaninows "Die Toteninsel" fokussiert. In einem vierstündigen Einführungsworkshop entdeckten die SchülerInnen zunächst die Musik, ohne dass der programmatische Inhalt oder auch nur der Titel verraten wurden. Die einzelnen Abschnitte der Sinfonischen Dichtung wurden qualitativ beschrieben und in einer ersten künstlerisch gestalteten Mindmap festgehalten. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit begab sich die Gruppe schließlich zum Projekttag nach Stralsund. Nachdem Sie das Haus kennen lernen und einer musikalischen Probe beiwohnen konnten, ging es in die Jugendkunstschule, wo sie mit einer Kunstpädagogin an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiteten. Die Ergebnisse präsentierten sie im Rahmen der Konzerteinführung. Die von Ihnen urspünglich gefundenen beschreibenden Begriffe, arbeiteten sie zusätzlich auf. Nun konnten die Zuschauer ihrerseits überlegen, welche Schlagworte zu welchem Werk passen könnten.




Mitwirkende:


SchülerInnen der Klasse 9c des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen auf Rügen


Sabine Kuhnert (Musiktheater- und Konzertpädagogin, Theater Vorpommern)


Sabine Schubbe (Klassen- und Kunstlehrerin) und ElternvertreterInnen


Sylvia Knöpfel (Kunstpädagogin, Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen)

2015/16 Stimmen der Stadt

Projekt zum 1. Philharmonischen Konzert

„Surrogate Cities“ von Heiner Goebbels will, inspiriert von Hugo Hamiltons gleichnamigen Roman, einerseits das musikalische Portrait einer Stadt, andererseits eine Annäherung an deren Wirkung auf den Menschen sein. In den Sätzen „Die Faust im Wappen“, „In the Country of Last Things“ und „Surrogate“, die im ersten Philharmonischen Konzert zu hören sind, spielen die Elemente Sprache (Text von Hugo Hamilton und Paul Auster performt vom Stimmkünstler David Moss), Sampler (voraufgenommene Klänge) und live instrumental musizierte Stadt eine Rolle. Heiner Goebbels hat in seinem Werk die Großstadt abgebildet. Wie könnte das nun für unsere Stadt klingen? – Ein Experiment!



Die Klasse 11e des Hansa Gymnasiums und ihre Lehrerin Frau Steffan haben sich im Deutschunterricht mit Städtelyrik beschäftigt und zu verschiedenen Themen eigene Gedichte über ihre Heimatstadt Stralsund verfasst. Ausgehend von diesen Gedichten und ihrer subjektive Stadtwahrnehmung und Wertung wurde überlegt, wie Stadt klingt. Die SchülerInnen haben dementsprechend in einer Klangexkursion Sounds ihrer Stadt eingefangen und in einer Collage geschichtet, rhythmisiert, Atmosphären gebaut und vieles mehr.



Die Ergebnisse dieser Arbeit können Sie hier hören.



In der weiteren Arbeit mit diesen Collagen kamen auch die Elemente Sprache und Instrumente hinzu. Aus dem graphischen Bild der Collagen entstanden kleine „Partituren“, die jeweils 2 bzw. 3 Gruppen zu Beginn der Konzerteinführungen in Stralsund performt haben.

Pressestimmen/ Schülerstimmen

Ostseezeitung, 21.10.2015

(Swantje Schurig)

 

"Surrogate Cities darf man sich nämlich nicht wie jedes andere Konzertstück vorstellen. Das Orchester allein hat die Optik einer Skyline - so umfangreich und vielfältig sind die Instrumente, die Heiner Goebbels braucht, um die Geräusche einer Stadt wiedergeben zu können. Was nicht auf Instrumenten nachgeahmt werden kann, wurde mit Hilfe von Soundsamples von der Großstadt direkt ins Konzert gebracht. Klänge und Geräusche sind das Fundament, um die Goebbels sein Werk gesponnen hat. Und genau dieses Fundament haben die Schüler der 11e aufgegriffen und sich an ihm abgearbeitet.

 

'Es war etwas Besonderes und Interessantes, sich die Geräusche der Stadt so bewusst zu machen.' (Cindy Lenz)

 'Grundlage für die Collagen waren Gedichte, die wir über Stralsund schrieben.' (Jonas Redieck)

 '[...] Es war mal etwas anderes, ein Gedicht praktisch zu analysieren, denn das haben wir unterm Strich mit den Klangcollagen gemacht.' (Lara Reinhard)

'Mir hat der technische Teil am Projekt am Meisten Spaß gemacht' (Julius Löwen)"



Weitere Schülerstimmen:

Das war eine tolle Sache. David Moss ist der Beste!

Das Konzert fand ich super

Projekt war sehr cool. Viele neue Sachen gemacht. Man hatte viele Freiheiten in der Gestaltung.

Das Projekt war ganz gut. War mal was anderes.

Fazit: Sehr gutes Projekt (Idee) und Organisation

Am Anfang war es sehr speziell, aber zum Ende hin hat es viel Spaß gemacht! Und es hat Wiederholungsbedarf.

Sehr vielfältig und auch spaßig. Mal was anderes.

 

2014/15 Projekt zum 3. Philharmonischen Konzert

Arbeit zur "Fairy Queen Suite" von Purcell mit Schülern des Hansa Gymnasiums

Pressestimmen:

"[...] Gemeinsam mit [der Theaterpädagogin] Sabine Kuhnert hatten sich die Lehrer Katja Gräfe und Rainer Springer überlegt, Schule und Theater zusammen zu bringen. Beim 3. Philharmonischen Konzert wird unter anderem eine Suite aus Henry Prucells "The Fairy Queen" zu hören sein. Für eben diese Oper diente Shakespeares "Sommernachtstraum" als Vorlage. Das passte perfekt. So beschäftigte sich die Klasse fächerübergreifend in Musik mit der Suite und in Deutsch mit dem literarischen Stück selbst. [Seit den Herbstferien wurde dann regelmäßig geprobt. Die Präsentation des Ergebnisses fand in der Aula des Hansa Gymnasiums für Eltern, Freunde und Interessierte statt und diente gleichzeitig als Einführung für das Philharmonische Konzert.] Gestern besuchte die Klasse die Proben des Philharmonischen Orchesters, heute werden Oberon, Titania und die Elfen [in der Einfürhungsveranstaltung im Theater] selbst mit auf das Konzert einstimmen [und es natürlich besuchen]."

(Ostseezeitung 14.01.2014, Swantje Schurig)

2014/15 Projekt zum 7. Philharmonischen Konzert

Arbeit zu "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" mit Schülern der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" Greifswald

Schüler der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" in Greifswald haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Mussorgskij, einem Werk des 7. Philharmonischen Konzerts, auseinandergesetzt. Entstanden ist eine szenische und musikalische eigene Nacht auf dem kahlen Berge, Geschichten, Comics und vieles mehr, die sie im Rahmen der Konzerteinführung zum 7. Philharmonischen Konzert in Greifswald präsentieren werden.



9. Juni 2015, Greifswald


11. Juni 2015, Stralsund



Beginn der Einführung: 18.30 Uhr