Der Kirschgarten

Schauspiel von Anton Tschechow
Bühnenfassung von Reinhard Göber

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Die Familie der Ranjewskaja, die den schönsten Kirschgarten der Gegend besitzt, ist vollkommen pleite. Zurückgekehrt aus Paris, muss sich die leichtlebige Eigentümerin der Zwangsversteigerung des Gartens stellen. Ihre Tochter Anja hängt weniger an dem Ort: Sie will sich zusammen mit Trofimow in der Stadt Arbeit suchen und hofft, dort ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben führen zu können. Zwar macht der Kaufmann Lopachin den Vorschlag, den unprofitablen Garten abzuholzen und das Gelände zur Errichtung von Sommerhäusern zu parzellieren – womit der Ruin abgewendet werden könnte –, doch wollen sich weder die sentimentale Ranjewskaja noch ihr lebensuntüchtiger Bruder Gajew vom Kirschgarten trennen. Während es die Familie vorzieht, im Haus ein rauschendes Fest zu feiern, ersteigert der Kaufmann Lopachin, ein Vertreter der kommenden Gesellschaftsschicht, den Garten. Die Ranjewskaja beschließt, nach Paris zurückzukehren und Lopachins Arbeiter rücken dem Garten zu Leibe.