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Die kleine Nixe Rusalka

Kinderoper ab 6 Jahren
nach Antonín Dvořák
Libretto von Jaroslav Kvapil
Deutsch von Bettina Bartz
und Werner Hintze
In einer Bearbeitung für das Theater Vorpommern

Termine

  • 19.02.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 20.02.2016 15:00 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 15.03.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 16.03.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 19.03.2016 15:00 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 22.03.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 23.03.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund
  • 24.03.2016 09:30 Uhr Meeresmuseum, Stralsund

Rusalkas Vorstellungen von ehrlicher, tiefempfundener Liebe sind nur allzu menschlich. Doch sie ist eine Nixe! Nixen bleiben gewöhnlich unter ihresgleichen. Kein Mensch bekommt sie je zu Gesicht. Rusalka jedoch hat sich in den Prinzen verliebt und würde alles dafür tun, um ihm so nah zu sein wie möglich. Sie opfert das Wertvollste, das sie besitzt, ihre Stimme, und lässt sich von der Hexe Ježibaba in eine junge Frau verwandeln. Am Anfang scheint es, als würde sich nun Rusalkas Wunsch erfüllen: Der Prinz verliebt sich in sie und nimmt sie mit auf sein Schloss. Doch, o weh! Die fremde Fürstin macht dem Prinzen schöne Augen und verliert Rusalka, die stumm ist wie ein Fisch, bald aus dem Sinn. Was nun? Kann Ježibaba noch einmal helfen?

Wenngleich sich Dvořáks Werk in puncto Harmonik, Instrumentation und Form an den Errungenschaften der deutschen Romantik anlehnt, so gewinnt er in dem nationalen Stil seiner klangüppigen Tonsprache sowie in Melodik und Rhythmik ein starkes Eigenprofil. In einer eigens für das Meeresmuseum arrangierten Singspielfassung kommen Kinder und ihre Familien dem Lebensraum der kleinen Nixe Rusalka ganz nahe.

Wiederaufnahme ab 19. Februar 2016

Sonderaktion: Osterferien mit der "kleinen Nixe" (als PDF zum downloaden)








Kooperationspartner

 

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„Ich suche sehnlichst dich, mein Glück, mein Märchen!“

PRESSESTIMMEN

Wie sich eine Nixe ihren Prinzen angelt

Stralsund - Im Hintergrund farbenfrohe Fische und Korallen, über den Köpfen Schweinswale und mittendrin eine Nixe. Gestern feierte die Kinderoper "Die kleine Nixe Rusalka" im Meeresmuseum Premiere. Ein perfekter Ort, um die Geschichte Rusalkas zu erzählen, die sich unsterblich in den sehr menschlichen Prinzen verliebt. Das Geschehen auf der Bühne verfolgten bei der ersten Vorstellung Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Karsten-Sarnow-Grundschule. Darunter auch die 4b, die als Premierenklasse bei den Vorbereitungen ganz dicht dran war. "Wir konnten die ganze Entstehung verfolgen, bekamen eine Theaterführung, besuchten die Proben und durften mit der Regisseurin Elisa Weyl sprechen. Eine runde Sache, die den Mädchen und Jungen viel Spaß machte", sagte Liane Hausschild, Klassenlehrerin der 4b. Sie war genau wie ihre Schüler nach der Premiere restlos begeistert. "Einfach super." Das bestätigte auch der zehnjährige Florian Walther, der den Prinzen im Badeanzug eindeutig "am coolsten" fand. Da hatte seine Klassenkameradin Jocelyne Schöning aber einen ganz anderen Liebling für sich ausgemacht: "Ich fand die Nixe am besten, die sah schön aus und konnte so unglaublich hoch singen." Ganz aufmerksam folgten die Kinder dem Geschehen, drückten die Daumen, damit der Wunsch Rusalkas nach menschlichen Beinen in Erfüllung ging, pusteten kräftig, um die Hexe von ihrer hohen Leiter zu schubsen oder imitierten mit blauen Tüchern das Meer. Doch nicht nur der Prinz mit seinem eigenwilligen Outfit mit Badeanzug, Schwimmhilfen und Taucherbrille war ein Hingucker. Die Kostüme der Darsteller Doris Hädrich-Eichhorn (Hexe Jezibaba), Johannes Richter (Prinz), Ljubov Belotserkovskaya (Rusalka), Valmar Saar (Wassermann) und Fanny Gundlach (Frosch Theo) sind farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Ähnlich sieht es beim Bühnenbild aus. "Wir haben alles genau auf den Spielort abgestimmt", sagte Christopher melching, der für die Bühne und Kostüme verantwortlich ist. "Wir haben uns zunächst alles angesehen und dann überlegt, was man dort machen könne und "Rusalka" von Antonin Dvorák erschien uns eine passende Wahl", erinnert sich Melching. Damit lagen die Theaterschaffenden genau richtig, denn für die kommenden Vorstellungen gibt es nur noch wenige Restkarten. "Das Stück wird also definitiv im nächsten Spielplan mit dabei sein", sagte Melching und fügte an: "Die Unterstützung und Begeisterung der Crew des Meeresmuseum ist wirklich toll."

Ostseezeitung, 27. Februar 2015 von Miriam Weber