Text

Formel hält uns nicht gebunden,
unsre Kunst heißt Poesie.
Ludwig Uhland

7. Philharmonisches Konzert

Niels Wilhelm Gade:
„Nachklänge von Ossian“ –
Konzertouvertüre op. 1

Carl Nielsen:
Konzert für Klarinette und Orchester op. 57

Hector Berlioz:
Symphonie fantastique op. 14

Termine

Als musikalischen Senkrechtstart könnte man Niels Wilhelm Gades „Nachklänge von Ossian“ bezeichnen, denn der junge Komponist gewann mit seinem Opus 1 direkt den renommiertesten Kompositionswettbewerb seines Landes – und das zu einem literarischen Stoff, der sich als die größte Fälschung des 19. Jahrhunderts erweisen sollte.
Carl Nielsen knüpft als Komponist einerseits an das Erbe seines Vorgängers Gade an, etablierte sich aber gleichzeitig als Komponist von größter persönlicher Eigenart. Sein einsätziges Klarinettenkonzert zeichnet sich durch eine raffinierte Binnengliederung und außergewöhnliche Instrumentation aus. Die junge Klarinettistin Bettina Aust übernimmt den solistischen Part in diesem großen Solokonzert des 20. Jahrhunderts.

Hector Berlioz’ Symphonie fantastique ist ein gleichermaßen bahnbrechendes wie ungewöhnliches Werk: ein fantastischer Hexenritt, der alle sinfonischen Regeln der Vergangenheit infrage stellte, um letztendlich eine neue musikalische Gattung zu erschaffen. Der amerikanische Dirigent und Generalmusikdirektor am Theater Hagen, Joseph Trafton, schlägt an diesem Abend den musikalischen Bogen von nordischem Klang zu rauschhafter Romantik.

 

Angebot der Theaterpädagogik für Schüler*innen:

Orchester entdecken (Orchesterworkshop und Orchesterprobenbesuch)

Kontakt Theaterpädagogik: Sabine Kuhnert

 

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