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Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der
Menschheit ein Ende.
John F. Kennedy

4. Philharmonisches Konzert „1919“

Edward Elgar:
„Froissart“ – Konzertouvertüre op. 19

Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Maurice Ravel:
„Le Tombeau de Couperin“ – Suite für Orchester

Béla Bartók:
„Der wunderbare Mandarin“ – Konzertsuite

Termine

Mit „Froissart“ und dem Konzert für Violoncello und Orchester stehen das erste und das letzte Orchesterwerk Edward Elgars auf dem Programm des Abends. Während „Froissart“ noch ganz den Gründerzeitoptimismus des jungen Elgar ausstrahlt, hat sich in das Violoncellokonzert die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, die der Erste Weltkrieg bedeutete, tief eingegraben. Der international gefragte Cellist Sebastian Klinger gestaltet als Solist ein Konzert voller Schönheit und tiefer Melancholie, das, 1919 komponiert, einen Abgesang in vielfacher Hinsicht darstellte.

Entstanden zwischen 1914 und 1919 stellt Maurice Ravels „Tombeau de Couperin“ nicht nur eine Hommage an den großen Barockmusiker dar, sondern ist gleichsam eine Flucht aus der schier unerträglichen Gegenwart in die glanzvolle Zeit des 18. Jahrhunderts und ihrer Musik.

Ganz im Gegensatz zu Ravel sieht Béla Bartók 1919 der Gegenwart ins Auge und gestaltet sie mit seiner Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ musikalisch zeitgenössisch aus. Er wagt den entscheidenden Schritt nach vorne – und löst noch sieben Jahre später, bei der Uraufführung des Werkes, einen Theaterskandal aus.

 

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