Das gibt's nur einmal ...
Eine musikalische Zeitreise in die Goldenen Zwanziger
Revue in zwei Teilen von Karsten Barthold
- Musikalische Leitung: Egbert Funk
- Konzeption und Inszenierung: Karsten Barthold
- Bühne: Sabine Lindner
- Kostüme: Christine Becke
- Choreographie: Sabrina Sadowska
- Chöre: Thomas Riefle
- Dramaturgie: Lür Jaenike
Wiederaufnahme
Der Zeitgeist der 1920er Jahre hat Angst, weil die Menschen anscheinend nicht mehr interessiert sind an der „guten alten Zeit“. Aus diesem Grund beschließt er, die Erinnerungen an die „Goldenen Zwanziger“ wachzurufen. Dies geht natürlich nicht reibungslos vonstatten und führt zu skurrilen wie auch anrührenden Situationen. Außerdem fühlt sich der Zeitgeist der 2010er Jahre dadurch massiv in seiner Arbeit gestört und versucht, dem Treiben seines scheinbar antiquierten Kollegen Einhalt zu gebieten. Dabei zeigt sich, dass die 1920er Jahre weit mehr mit unserer Zeit zu tun haben, als man zunächst vermuten möchte. Und dass man aus dieser Zeit auch durchaus noch einiges lernen kann …
Unsere musikalische Revue lädt zu einem Spaziergang durch die humorvolle, mitreißende, ausgelassene und frivole, aber auch sehnsuchtsvolle musikalische Welt der Zwanzigerjahre ein. Das Publikum wird mitgenommen auf eine Reise in eine faszinierende Zeit, garniert mit Texten der Epoche, welche auch heute noch – in bemerkenswerter und erschreckender Weise – Geltung haben. Solisten, Chor, Orchester und Ballett des Theaters Vorpommern singen und swingen dabei durch die „Roaring Twenties“ und versprechen einen unterhaltsamen wie anspruchsvollen Abend.
Karsten Barthold wurde 1979 in Leipzig geboren. Nach dem Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt ging er als Regieassistent und Spielleiter an das Städtebundtheater Hof. Bereits während des Studiums inszenierte er in Stuttgart mehrere Kindermusicals und war an den Opernhäusern in Leipzig und Dresden unter anderem als Dramaturg und Regieassistent tätig. Für das Kinder-Theater Oberfranken (KTO) inszenierte er 2007 die deutsche Erstaufführung von Gian Carlo Menottis Kinder-Oper „Chip und sein Hund“, 2008 folgte das Musical „Fletsch“ im Studio des Theaters Hof. In der Spielzeit 2008/09 arbeitete Karsten Barthold als Regieassistent und Spielleiter an der Oper Köln. Im Sommer 2009 wechselt er in gleicher Funktion an die Staatsoper in Hannover. In Köln brachte er den Doppel-Abend „Stabat mater“/„Oedipus Rex“ (Pergolesi/Strawinsky) auf die Bühne. Im Januar 2008 übertrug er gemeinsam mit Prof. Anton Nekovar dessen Hofer Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Sturz des Antichrist“ an das Theater Vorpommern.
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