Renft - akustisch

Klaus Renft Combo auf Jubiläumstour

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Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo

(ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Band“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte

sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

Nach dem Fall der Mauer: Emotionen pur, RENFT spielte wieder! Die guten alten Songs.

Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder.

Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von

Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage. Immer

wieder gibt das RENFT'sche Liedgut Kraft, Mut und Halt, und nunmehr können auch die

Kinder einstiger Althippies die Jugendjahre ihrer Väter und Mütter nacherleben.

Nachdem inzwischen 5 frühere Bandmitglieder verstorben und zwei aus gesundheitlichen

Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.

 Aus den Trümmern der 1975 verbotenen und 1990 neu gegründeten Klaus Renft Combo

formte Monster 2007 die aktuelle RENFT-Besetzung. Heute ist er sich der Bedeutung

der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen seitdem

Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: Delle Kriese an den Drums und Persussion,

Marcus „Basskran“ Schloussen am Bass und Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski.

 

Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch

um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu

werden, wählte die Band für die Konzerte ihre „50 Jahre RENFT - Tournee“ bewusst eine

musikalisch-akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusik

typische Stilistiken.

Natürlich werden die guten alten RENFT- Songs wie z. B.: „Wer die Rose ehrt“,

„Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“

oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber

dennoch mit hervorragenden Musikern.