"In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine"

Die 20er Jahre Revue mit Musik von Franz Grothe gespielt von "Paul Holzmann und die Begleitkapelle"

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Zum 110. Geburtstag des Komponisten Franz Grothe

"In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine." Wieviel Musik steckt eigentlich in dieser lapidaren Feststellung? Und wer war Franz Grothe?

 

Das fragen Sie sich vielleicht, aber wenn Sie ihn gehört haben fragen Sie es sich nicht mehr. Seine Titel sind das, was man Evergreens nennt, einmal gehört wird sich jede seiner Melodien in ihrem Kopf, in ihren Beinen, auf ihren Lippen und überall niederlassen, wo sie swingen kann - und sie werden eine Zeitreise machen: Über die 70er und 50er Jahre zurück in die goldenen Zwanziger.

So vielseitig und ein halbes Jahrhundert umspannend seine Musik ist, so vielseitig geht Paul Holzmann und seine Begleitkappelle an die Sache heran. Hier wird charmant zum Tanze geladen, verführt und gewitzelt - und gestritten. Um den Platz am Mikrophon und das Privileg die erste Geige spielen zu dürfen. Nebenbei wird gejodelt, a cappella harmonisiert und die Zwanziger ins einundzwanzigste Jahrhundert übertragen. Fehlt nur noch ein Ballett, aber das findet in Ihren Köpfen statt und wird dort noch lange tanzen, wenn Sie schon zuhause im Bett liegen, denn:

In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine.