"Ein Sams zuviel" - Familientheater

von Paul Maar und Christian Schidlowski in einer Inszenierung des Bremer Tourneetheaters

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Das Sams überrascht Herrn Taschenbier zu seinem Geburtstag damit, dass es doch noch einen Wunschpunkt hat, versteckt hinter dem Ohr. Er kann sich also etwas wünschen. Doch leider hat Herr Taschenbier am selben Tag einen heftigen Streit mit Frau Rotkohl über die (fehlende) Erziehung des Sams. Und da passiert es: Er wünscht sich leise vor sich hinmurmelnd, dass Frau Rotkohl auch ein Sams bekommt, damit sie einmal merkt, wie das ist. Und schwupps taucht unter ihrem Küchentisch ein zweites Sams auf. Dass das zu allerlei Chaos und Verwechslungen führt, ist unvermeidlich. Außerdem ist Herrn Taschenbiers Sams eifersüchtig, weil das andere Sams total lieb ist. Da lässt es sich einiges einfallen, um das neue Sams in Verruf zu bringen und es wieder loszuwerden. Seine größte Angst: dass es für immer bleibt, weil es nicht an einem Samstag gekommen ist!

Wie in allen Sams-Geschichten ist auch in dieser viel los. Das (alte) Sams schimpft, motzt, meckert und macht eine Menge Unfug. Frau Rotkohl ist vollkommen durcheinander und kapiert nur die Hälfte von allem, was passiert. Herr Taschenbier bangt wie immer um sein Zimmer und versucht zu beschwichtigen. Und dazwischen Herr Mon, der sich nicht so recht traut, Frau Rotkohl seine Liebe zu gestehen, und der das Chaos nur vergrößert. Es gibt viel zu lachen, aber auch nachdenkliche Momente. Ist es wirklich okay, was das Sams da alles anstellt, um das naive und ahnungslose neue Sams in Misskredit zu bringen? Was kann Eifersucht anrichten? Beinahe hätte Sams 1 damit alles kaputtgemacht. Doch zum Glück, sonst wäre es ja keine Sams-Geschichte, findet alles ein gutes und versöhnliches Ende.