Körper - Raum - Bewegung im Verhältnis

Workshop mit Łukasz Przytarski

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Im Mittelpunkt des Workshops stehen Körperkraft, Bewusstsein für den Körper im Raum, Improvisation und die Verwendung von Bildersprache in der Choreographie. Elemente aus Łukasz Przytarskis der Solo-Performance WELD, die von abstrakten Skulpturen und ihrem Einfluss auf Bewegungsentwicklung inspiriert wurde, fließen ebenfalls mit ein. Ein Teil des Workshops ist der Untersuchung des Verhältnisses von Körperlichkeit und Musik gewidmet, ein anderer der Entwicklung von Bewegung in der Stille. Der Workshop richtet sich an interessierte Menschen ab 15 Jahren mit und ohne Tanzerfahrung.

Info + Anmeldung (zwingend erforderlich) für alle Workshops:

in Greifswald bei Franziska Lüdtke, info@tanztendenzen.de

Tanz Improvisation auf der Grundlage von Bewegungsmaterial aus Tennis True Story

Workshop mit Nimrod Freed (Nimrod Freed - Tami Dance Company)

Termine

Bewegungsmaterial aus Nimrod Freed Choreographie Tennis – True Story dient in diesem Workshop als Grundlage für Improvisationen, die die TeilnehmerInnen zur Entdeckung eigener, individueller Bewegungen führen.
Neben der reinen Improvisation von Bewegung oder der Übersetzung der Bedeutung, die diese Bewegungen womöglich für uns haben, geht es auch darum, herauszufinden, ob der innere Drang unter allen Umständen zu siegen, unseren körperlichen Ausdruck verändert.
Der erfahrene Choreograph und Workshopleiter Nimrod Freed richtet sich mit diesem Workshop an TeilnehmerInnen ab 15 Jahren mit und ohne Tanzerfahrung.

Nimrod Freed lehrt derzeit an der School of Dance des Kibbutzim College und an der Akademie für Musik und Tanz in Jerusalem. Er hat einen Abschluss als M.A. von Der Columbia University, New York.

Info + Anmeldung (zwingend erforderlich) für alle Workshops:

in Greifswald bei Franziska Lüdtke, info@tanztendenzen.de

Dekonstruktion emotionaler Landschaften/Deconstructing Emotional Landscapes

Workshop mit Osnat Kelner (OK Dance Company)

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Wir leben im Überfluss – materiell, emotional und in Bezug auf Information. Ist es in einer derart überladenen Welt überhaupt noch möglich Präsenz zu zeigen?
Analog zu ihrem Stück Expecting, einem Experiment mit dem Phänomen der Übersättigung und Reizüberflutung, geht Osnat Kelner auch in ihrem Workshop der Frage nach, ob wir überhaupt in der Lage sind, diese Art der Reizüberflutung vollständig zu verarbeiten. Haben wir die Fähigkeit auf Dauer in dieser Welt des Überflusses zu leben?
Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, den Entstehungsprozess von „Expecting“ nachzuvollziehen und aus ihren eigenen Erfahrungen der Reizüberflutung und Überlastung Bewegungsmaterial zu entwickeln. Als Grundlage dienen dabei Bilder, Texte und Videos, die Ausgangspunkte und Inspiration für Expecting waren, angereichert durch biographische Fakten, Phänomene aus den sozialen Medien, persönliche Erfahrungen, Vorstellungen und Enttäuschungen der TeilnehmerInnen, die angepasst und verdichtet werden, um das persönliche Bewegungsrepertoire zu erweitern.

Der Workshop richtet sich an alle interessierten Menschen ab 15 Jahren mit und ohne Tanzerfahrung.

Info + Anmeldung (zwingend erforderlich) für alle Workshops:

in Greifswald bei Franziska Lüdtke, info@tanztendenzen.de

Körper als Ritual

Anmar Taha and Josephine Gray (Iraqi Bodies)

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„Was ist der Unterschied zwischen Publikum und Darstellern?“

Diese Frage stellte Peter Brook in den 1970er Jahren, als er sein Theater Labor in Paris gegründet hatte. Die Antwort lautete:
„Der einzige Unterschied ist, dass das Publikum unvorbereitet in die Vorstellung kommt, während die Darsteller sich vorbereiten, um etwas geben zu können.“
Thema des Workshops ist die Frage, wie SchauspielerInnen, TänzerInnen, MusikerInnen oder andere PerformerInnen trainieren, um auf der Bühne Präsenz auszustrahlen, d.h. lebendig, wach und in sich selbst ruhend aufzutreten, bevor man eine Figur verkörpert. Dieses spezielle Training folgt der Logik des Körpers und unterscheidet sich stark von ausschließlich mentaler Vorbereitung. Hier gilt es die Logik des Körpers zu entdecken und zu entwickeln, so dass der Körper im Moment des Auftritts zu einem Instrument des Gebens (dem Bühnenpartner und dem Publikum) wird. Der Körper selbst wird zu einer Bühne des Rituals.
Mit Hilfe von Bewegungstechniken aus den Bereichen Physical Theatre, Tanz und Butoh entdecken die TeilnehmerInnen ihren Körper neu. Durch Rückbesinnung auf die anatomische Struktur des Körpers und Lösung von mentalen Prozessen, entdecken sie versteckte, unbewusste Bewegungsmuster und lernen, diese kreativ freizusetzen und bewusst auf der Bühne in Tanz, Sprache, Musik und Schauspiel zu nutzen.

Der Workshop beginnt mit einer Stunde vorbereitendem Körpertraining. Der Rest des Workshops ist der Beschäftigung mit dem Körper als Bühne des Rituals in Einzel- oder Gruppenarbeit  gewidmet (abhängig von den Interessen der Teilnehmerinnen).

Info + Anmeldung (zwingend erforderlich) für alle Workshops:

in Greifswald bei Franziska Lüdtke, info@tanztendenzen.de