„Ich glaube, es gibt Menschen, die unglücklich sind, bloß weil sie sind.“

Vortrag von Oberspielleiter Reinhard Göber über Georg Büchner

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Büchner wird 23 Jahre alt und hinterlässt zwei Dramen, ein Lustspiel, eine Novelle, zwei Übersetzungen, ein paar Schriften, eine Dissertation … und wird damit posthum weltberühmt. Büchner hat das Drama formal und inhaltlich revolutioniert, Krisen und Konfliktsituationen auf der Höhe der Zeit glaubhaft dargestellt.
Er ist der Vater der Moderne in der Dramatik, Traditionslinien laufen über Hauptmann, Wedekind, die Expressionisten, Brecht bis zu Heiner Müller, aber auch zu den sozialen Protestbewegungen der letzten Jahrzehnte: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“


Oberspielleiter Reinhard Göber stellt den Autor seiner aktuellen „Leonce und Lena“-Inszenierung vor.