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Jürgen Pöckel

Regisseur (Gast)

Jürgen Pöckel wurde in Cottbus geboren. Nach dem Abitur an der Dresdner Kreuzschule schlossen sich Studium und Ausbildung in Malerei, Grafik und Gesang an. Ans Theater kam Jürgen Pöckel zunächst über die Landesbühnen Sachsen, wo er als Beleuchter und Regieassistent arbeitete. 1989 wechselte er als Assistent und Spielleiter an die Staatsoperette Dresden, wo er auch als Darsteller in zahlreichen Produktionen mitwirkte. 1991 begann seine Inszenierungstätigkeit an der Staatsoperette Dresden, wo er ab 1998 als fester Regisseur Produktionen wie „Hello, Dolly!“, „Schwarzwaldmädel“, „Zauberflöte“, „Vogelhändler“ und „Paganini“ inszenierte. Seit 2002 arbeitet Jürgen Pöckel freischaffend. Dabei führten ihn seine Inszenierungen an Häuser wie das Opernhaus Halle, die Semperoper Dresden, das Theater Lübeck, das Theater Altenburg/Gera, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, das Volkstheater Rostock, die Städtischen Bühnen Osnabrück und die Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, wo er u. a. „Anatevka“, „Alexis Sorbas“, „Peter Pan“, „Die Fledermaus“, „Eine Nacht in Venedig“, „Die Lustige Witwe“, „Der Zarewitsch“, „Der Liebestrank“, „Madama Butterfly“, „Der Barbier von Sevilla“, „Der Freischütz“ und „Carmen“in Szene setzte. Auch inszenierte Pöckel im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele, der Schlossgartenfestspiele Neustrelitz oder auch im Festspielhaus Baden-Baden. Darüber hinaus war Jürgen Pöckel 1993 Geschäftsführer der Dresdner Akademie für Alte Musik. Von 1993-95 war er Autor und Regisseur einer Rundfunkreihe und schrieb Beiträge für das Feuilleton der Sächsischen Zeitung in Dresden. Jürgen Pöckel ist Gründungsmitglied und Leiter der Dresdner Künstlergruppe WIR HABEN KUNST. In neuerer Zeit sind zu seinen Tätigkeiten auch Arbeiten für das Schauspiel hinzugekommen. Ab der Spielzeit 2014/15 übernimmt Jürgen Pöckel die Musiktheaterdirektion des Theaters Plauen-Zwickau.

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